Dettendorf – Mit einer zünftigen Christbaumversteigerung ließ die Trachtenkapelle Dettendorf ein überaus aktives Musikerjahr ausklingen. Nach guter Tradition läuteten besinnliche Weisen und ein chronologischer Rückblick auf ein auftrittsreiches Musikerjahr die überaus gut besuchte Veranstaltung im Dettendorfer Gemeinschaftshaus ein.
Intensive Proben
garantieren hohes Niveau
Unter den vielen Gästen, darunter Ehrenmitglieder der Blaskapelle, Vorstandsmitglieder und Mitglieder der Ortsvereine aus Kematen und Dettendorf sowie Delegationen benachbarter und befreundeter Musikkapellen, befand sich in diesem Jahr Leonhard Eisner, Vorsitzender des Musikbezirks Inn/Chiemgau im Musikbund Ober- und Niederbayern.
Ihm gebührte die große Ehre, den zweiten Dirigenten der Dettendorfer Musi, Marinus Ransberger, für 25 Jahre aktive Musikerlaufbahn auszuzeichnen.
Laut Schriftführer Xaver Schlemmer meisterte die traditionsreiche Kapelle, gegründet 1894, in den vergangenen Monaten zahlreiche Einsätze mit Auftritten bei kirchlichen und weltlichen Festen, Ständchen, Beerdigungen sowie Konzerten und blickt auf ein äußerst aktives Jahr zurück. 24 intensive Proben garantierten ein hohes Niveau der ersten Trachtenkapelle Oberbayerns.
Den stets wiederkehrenden Spruch „Zum Ersten, Zweiten, Dritten und Letzten“ gebrauchte in diesem Jahr Marinus Berger, um gut bestückte „Asterl“ vom Christbaum an meistbietende Gäste zu versteigern.
Erlös für die Vereins-
und Jugendarbeit
Unter den versteigerten Sachgegenständen befanden sich Hemden, Überraschungs- und regionale Überlebenspakete, Theaterkarten, Handwerkliches aus Holz, Brotzeitplatten sowie nieder- und hochprozentiges Süffiges. Der Reinerlös kommt der Vereins- und Jugendarbeit zugute.