Genehmigung für RSA-Anlage erteilt

von Redaktion

Landratsamt ersetzt nach Ablehnung Einvernehmen

Feldkirchen-Westerham – Auf den ersten Blick scheint das 22 Meter lange, knapp acht Meter breite und 3,30 Meter hohe Betriebsgebäude der Rückspeiseverdichteranlage (RSA) am Ollinger Weg fast fertig zu sein, auch wenn der Außenbereich und die Einzäunung noch komplett angelegt werden müssen. Die RSA ist zur Erweiterung der Netzkapazität der örtlichen Gasanlage gedacht.

Den Bauantrag für diese RSA hat der Bauausschuss in seiner Sitzung am 8. Juli vergangenen Jahres beraten und einstimmig abgelehnt. Die Begründung war, dass eine mögliche Privilegierung ungeklärt war und der Schallschutz gegenüber Nachbarn als nicht ausreichend erachtet wurde. Am 20. November 2025 teilte das Landratsamt Rosenheim der Gemeinde mit, dass es beabsichtige, den Bauantrag aufgrund einer Anhörung zu genehmigen und damit das gemeindliche Einvernehmen zu ersetzen. Weiter hieß es: „Mit der Anhörung gibt das Landratsamt der Gemeinde die Möglichkeit, noch einmal über das gemeindliche Einvernehmen zu entscheiden.“

In der Jahresschlusssitzung im Dezember wurde dieses Thema erneut erörtert und positiv beschieden. Die Bauverwaltung erklärte, dass das nun vorliegende Schallschutzgutachten bestätigt, dass für die Anlieger keine negativen Auswirkungen zu befürchten seien. Zudem habe das Landratsamt als Genehmigungsbehörde die Privilegierung bestätigt. Der Zustimmung habe damit nichts mehr im Wege gestanden. me

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