Tuntenhausen – „Voller Hoffnung machen wir uns auf den Weg …“ – das war das Motto des diesjährigen Adventskalenderweges in Tuntenhausen. Jeden Abend wurde dort eine Kalendernummer mehr geöffnet, an liebevoll geschmückten Häusern und Plätzen im Ort. Dorfbewohner und Kinder machten sich dann, meist mit einer Laterne ausgerüstet, zu einem abendlichen Spaziergang. „Unser Adventskalenderweg ist wieder gut angenommen worden“, resümierte Annemarie Weigl kürzlich bei der Preisübergabe.
Viele haben sich nach ihren Worten täglich abends auf den Weg gemacht, um bei der Eröffnung des jeweiligen „Fensters“ dabei zu sein. Der Advent ist nun vorbei, doch die Preisvergabe für das Rätsel stand noch an – ausschließlich mit regionalen Preisen. Denn im Rahmen des Adventskalenderweges gab es bei jedem „Fenster“ eine Frage dazu, insgesamt somit 24. Die Fragen waren wahrlich nicht leicht, wie zum Beispiel: „Wo wurde Papst Leo geboren?“ oder „Welche Apfelsorte landet bestimmt nicht in der Mosterei Tuntenhausen?“ Besonders schwer war es, das Motto des dritten Adventssonntags zu erraten. Wer das schaffte, konnte die Antworten in eine Box in der Kirche einwerfen.
So konnte sich beispielsweise Thomas Schäfert über zwei Theaterfreikarten für die „Verhexte Hex“, das Theater in Tuntenhausen, freuen. Liesi Schmid freute sich über Leckereien vom Hühnerhotel Emling, Andreas Stimmer über einen Gutschein in der örtlichen Pizzeria Da Pietro und Seppi Stimmer über eine Tuntenhausener Tasse mit Gutschein im Schwimmbadkiosk. Papa Stimmer war durch seine Töchter vertreten, die den Gutschein vom Gasthaus Schmid stolz entgegennahmen. Der Familiensonderpreis ging an Familie Florian und Magdalena Ehberger, die sich über eine Tasse mit Schwimmbadgutschein erfreuen durften.
„Mein großer Dank geht an die Unternehmer und die Spender“, sagte Annemarie Weigl am Ende der Preisübergabe. ws