Bad Aibling/Mietraching – Die Stadt Bad Aibling nimmt noch in diesem Jahr die Sanierung der Ebersberger Straße im Ortsteil Mietraching in Angriff. Nach Auskunft von Bürgermeister Stephan Schlier soll das etwa 450 Meter lange Teilstück zwischen der Einmündung der Dorfstraße und dem Kreisel beim B&O-Gelände während der Sommerferien instandgesetzt werden.
Kosten und
Finanzierung
Vorgesehen seien das Abfräsen des Belags und das Aufbringen einer neuen Tragdeckschicht, nennt Pressesprecherin Franziska Pasternack von der Stadtverwaltung die ins Auge gefassten Einzelmaßnahmen. Mit der Baumaßnahme geht ein langgehegter Wunsch der Dorfgemeinschaft Mietraching in Erfüllung, die erst kürzlich bei ihrer Jahreshauptversammlung erneut die Dringlichkeit der Maßnahme betont hatte.
„Die Fahrbahndecke weist zum Teil erhebliche Schäden auf, da besteht Handlungsbedarf. Wir sind der Stadt dankbar, dass sie trotz eines engen finanziellen Korsetts die Sanierung in Angriff nimmt“, sagt Stadtrat Dieter Bräunlich aus Mietraching, der auch dem Vorstand der Dorfgemeinschaft angehört.
Mit welchen Kosten die Maßnahme zu Buche schlägt, kann die Stadt noch nicht sagen. „Wir holen gerade erst Angebote ein. Ich schätze den Finanzbedarf aber auf etwa 150.000 Euro“, prognostiziert der Bürgermeister und zieht als Grundlage für seine Schätzung die Baukosten heran, die für die bereits erfolgten ersten beiden Teilabschnitte der Gesamtsanierung angefallen sind. „Eine Förderung erhält die Stadt nicht“, weiß Pressesprecherin Franziska Pasternack bereits jetzt.
Die Finanzierung der Maßnahme ist dennoch gesichert. „Haushaltsmittel sind ausreichend vorhanden. Es gibt hierfür keine eigene Haushaltsstelle, wir nehmen die Mittel aus dem Topf für den allgemeinen Straßenunterhalt“, erläutert der Rathauschef. Die Ebersberger Straße bezeichnet er als „eine vielbefahrene Straße und eine besonders wichtige Verbindung – innerörtlich und nach Mietraching“. Ihr schlechter Zustand und das hohe Fahrzeugaufkommen machten die Sanierung „prioritär“, so der Bürgermeister.
Bauzeit und
Anwohnerinformation
Nach derzeitiger Planung beträgt die Bauzeit „maximal eine Woche“. Eine Behinderung der Verkehrsteilnehmer bei der Zufahrt zu den Seitenstraßen oder zu privaten Grundstücken könne voraussichtlich nicht ganz vermieden werden, vermutet die Pressesprecherin. Die konkrete Abstimmung mit den Anliegern und den zuständigen Ämtern über Umleitungsmaßnahmen erfolge noch.
Dionys Schwinghammer, der Vorsitzende der Dorfgemeinschaft, äußert in diesem Zusammenhang bereits jetzt einen dringenden Wunsch an die Adresse der Stadt. „Wir hoffen, dass die Information der Anwohner rechtzeitig erfolgt und besser klappt als in der Vergangenheit.“