Mitten im TV-Kampf um 100.000 Euro

von Redaktion

Daniela Osterloher aus Beyharting nimmt an der neuen Amazon-Prime-Quizshow „Yes or No Games“ teil. Die 29-jährige OP-Schwester kämpft dabei um 100.000 Euro und berichtet von den aufregenden Dreharbeiten in einem virtuellen Studio, dem „Magic Cube“.

Tuntenhausen – Einmal die Fernsehwelt erleben wollte Daniela Osterloher schon immer. Seit sechs Jahren ist sie deshalb bei der Casting- und Modelagentur „Fame- onme“ eingetragen, um über mögliche Fernsehshows informiert zu werden. Bei einem Angebot musste sich die 29-Jährige einfach bewerben – und zwar bei der ersten Quizshow von Amazon Prime, die am heutigen Freitag startet. 160 Kandidaten kämpfen bei „Yes or No Games“ um 100.000 Euro. Darunter auch Daniela Osterloher aus Beyharting. „Ich bin total aufgeregt“, sagt sie und lacht.

Neue Erfahrungen
und viel Spaß

Bis ihr mitgeteilt wurde, dass sie bei der Quizshow dabei ist, musste die junge Frau ein langes Casting über sich ergehen lassen. „Zuerst gab es einen Fragebogen und dann musste man ein Quiz machen mit Allgemeinwissensfragen“, erklärt Osterloher. Danach hatte jeder Kandidat ein Online-Casting, bei dem sich jeder vorstellen und ein paar Fragen beantworten musste. „Dann mussten wir noch ein Vorstellungsvideo schicken. Drei Monate später bekam ich dann den Anruf, dass sie mich dabei haben wollen“, sagt die 29-Jährige.

Wie genau die neue Amazon-Prime-Serie aufgebaut sein wird, wusste Daniela Osterloher zunächst nicht. Nur, dass es sich dabei um eine neue Quizshow handelt. „Das war also komplettes Neuland für mich. Es hat es ja auch für uns schwieriger gemacht, da wir uns keine vorherigen Staffeln anschauen konnten“, sagt Osterloher. „Man möchte sich ja gut vorbereiten und sich im Fernsehen nicht blamieren.“ Sie spielte Quiz-Duell, schaute immer wieder die RTL-Sendung „Wer wird Millionär“ und eignete sich mehr Allgemeinwissen an.

Worum es genau in der Serie geht, hätten die Kandidaten erst erfahren, als sie nach Köln ins Studio fuhren. „Es war wahnsinnig beeindruckend“, erinnert sich die 29-Jährige. „Man kommt in dieses Studio rein und um sich herum sind wirklich nur meterhohe LED-Wände.“ Das neue Format spielt nämlich in einem „Magic Cube“, also in einem magischen Würfel. Der Veranstalter erklärt auf seiner Seite, dass dieser Würfel aus vier Meter hohen LED-Wänden besteht, die die virtuelle Spielfläche für die Teilnehmer und Zuschauer in virtuelle Welten verwandeln. „Ich kann es gar nicht beschreiben, weil das wirklich faszinierend ist“, sagt Daniela Osterloher.

„Die Kandidaten und Zuschauer erleben 24 unterschiedliche Spielwelten“, heißt es weiter vom Veranstalter. So gebe es zum Beispiel die Spielwelten „Mond“, „Blutbahn“ oder „Altes Rom“, in denen die Spieler durch Rätsellösen und das Meistern von Aufgaben Hinweise für die finale Frage sammeln müssen. Am Ende jeder Runde stellt Moderator Steven Gätjen dann die entscheidende Frage, die nur mit „Yes or No“ („Ja oder Nein“) beantwortet werden kann.

In dem Format kämpft jeder für sich, denn am Ende kann nur einer das Preisgeld von 100.000 Euro mit nach Hause nehmen. „Der Trick hierbei ist aber, dass man sich auch überlegen muss, mit wem man einen Pakt schließt und mit wem nicht“, sagt Osterloher. Denn es gibt Spielrunden, die die Kandidaten allein spielen müssen, und dann gibt es Teamspiele. Intrigen seien vorprogrammiert. Für Daniela Osterloher eine ganz neue Erfahrung.

„Ich hatte das Glück, dass ich eine ganz tolle Gruppe gefunden habe. Wir haben immer zusammengehalten und immer mitgefiebert und uns für jeden gefreut, der weiterkam“, sagt sie. Mit ihrem Team steht sie auch nach den Dreharbeiten noch in Kontakt. Eine von ihnen kommt sogar aus Rosenheim. Dort, wo Daniela Osterloher aufgewachsen ist und bis vor zwei Jahren noch gewohnt hat. Für die 29-Jährige ist das das schönste Erlebnis aus dieser Zeit.

Bei den Dreharbeiten habe es aber auch viele Herausforderungen gegeben. „Für die Aufnahmen wird wirklich alles getaktet, weil man permanent vor der Kamera steht“, erklärt Osterloher. Auch auf den Gang zur Toilette habe man schon mal zwei Stunden warten müssen. „Für mich war es neu, verkabelt zu werden. Und dann trägt man fast zwölf Stunden lang ein Mikro und überlegt dann schon, was man jetzt sagt“, so Osterloher. Trotzdem hätten sich die langen Drehtage gelohnt, denn für die 29-Jährige aus Beyharting war das eine „spektakuläre“ Erfahrung. Und wohl auch erst der Anfang.

„Das war meine Premiere“, sagt sie und lacht. Sollte sich also noch mal etwas Passendes ergeben, würde sie gerne noch mal an einer Fernsehsendung teilnehmen. Und das aus einem bestimmten Grund. Daniela Osterloher ist OP-Schwester. „Und ich glaube, das macht es so spannend für mich, da das Fernsehen das komplette Gegenteil von meinem Beruf ist“, sagt sie. Vielleicht hat es aber auch etwas mit ihren Hobbys zu tun. Denn dazu gehören unter anderem Singen und Theaterspielen. „Außerdem bin ich generell ein Typ, der immer wieder neue Herausforderungen braucht und etwas Neues ausprobiert“, sagt Osterloher.

Vorfreude auf die
Ausstrahlung im Fernsehen

Jetzt wird sie aber erst einmal ihren ersten Fernsehrauftritt genießen. Am Wochenende schaut sie sich die Serie „Yes or No Games“ mit Freunden an. „Ich glaube, ich werde es aber schon am Freitag schauen, denn ich kann es kaum erwarten“, sagt sie. Wie es für Daniela Osterloher ausgeht und ob sie die 100.000 Euro mit nach Hause nimmt, kann auf Amazon Prime verfolgt werden.

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