Feldkirchen-Westerham — Trachtenvereine in Höhenrain, Vagen und Westerham, Musikkapellen in Feldkirchen, Höhenrain und Vagen – im kulturellen Geschehen ist die westlichste Landkreis-Kommune Feldkirchen-Westerham sehr gut aufgestellt.
Einer der Gründe, dass so viele junge Leute das Bespielen eines Musikinstruments erlernen, ist die gemeindeeigene Musikschule. Im Sommer des vergangenen Jahres hat sie ihr 50-jähriges Bestehen gefeiert.
Und die damalige Zusage, die Musikschule mit dem gleichen Elan und Engagement weiterzuführen, ist kein leeres Versprechen. Ein Beweis dafür ist der Jahresbericht 2024/2025, den ihr Leiter Jürgen Schubert dem Kultur- und Sportausschuss jetzt vorgelegt hat.
Aktuell werden von den neun fachlich ausgebildeten Musiklehrern 268 Kinder, Jugendliche und Erwachsene an insgesamt 22 Instrumenten ausgebildet. Getreu dem Sprichwort „Wer ein Meister werden will, muss früh beginnen“ sind die 86 Ein- bis Sechsjährigen in der Mehrzahl.
Bei den sieben- bis zehnjährigen sind es 75 und bei den elf- bis 15-jährigen Mädchen 76.
Noch immerhin 18 Heranwachsende zwischen 16 und 25 Jahren und 13 Erwachsene bis 70 Jahre lassen sich instrumental ausbilden. Und woher kommen diese künftigen musikalischen Unterhalter? Innerhalb der Gemeinde kommen 87 aus Feldkirchen, 62 aus Westerham, 25 aus Vagen und 17 sind Höhenrainer.
Von auswärts kommen 41 aus der Marktgemeinde Bruckmühl und 18 aus Aying und Helfendorf.
Bürgermeister Johanns Zistl dankte nach Vorlage des Berichts Jürgen Schubert dafür, dass die Musikschule ihre Schüler so hervorragend ausbildet und bei vielen Veranstaltungen der Gemeinde die musikalische Begleitung übernimmt.