Bad Feilnbach – Unbeschwerte Augenblicke, zumindest über einen Zeitraum von zwei Stunden, erlebten Mitglieder der Pfarreien Herz Jesu Bad Feilnbach und St. Michael Litzldorf bei einem geselligen Seniorennachmittag im Bad Feilnbacher Heimgartensaal.
Verantwortlich zeichnete Vroni Gasteiger vom Pfarrgemeinderat, der viele fleißige Hände aus beiden Pfarreien während der Vorbereitungen, Durchführung und Versorgung der Gäste zur Seite standen. Bei Kaffee und selbst gebackenen Kuchen und Torten von Frauen aus den Pfarreien war den zahlreichen Gästen der Generation „60 Plus“ ein geselliger Nachmittag, zum Abstandgewinnen von den alltäglichen Wehwehchen, Sorgen und Nöten gegönnt. Sichtlich wohl fühlte sich in der harmonischen Runde Pfarrer Ernst Kögler.
Zu einem Nachmittag mit Informationen zum Thema „Hausnotruf“ und „Mobilnotruf“ hatte sich das Organisationsteam heuer entschieden. Als fach- und sachkundiger Referent wirkte Marcus Aupperle vom BRK-Kreisverband Rosenheim. Ein Hausnotruf bietet eine Vielzahl von Vorteilen für den Personenkreis im fortgeschrittenen Alter aber auch für jüngere Menschen vor allem bei plötzlichen Erkrankungen, Sturz oder anderen Notsituationen. Auf Knopfdruck steht er rund um die Uhr einsatzbereit. Aktivierte Signale erfasst die Notrufleitstelle in Starnberg und veranlasst sofortige schnelle Hilfe über die nächstliegende Rettungswache des Bedürftigen in einer Notlage.
Wie Aupperle erklärte, gibt es zwei Möglichkeiten, um zu den betroffenen Patienten zu gelangen. Ein Ersatzschlüssel wird in Schlüsseltresoren etwa in der Rettungswache des BRK hinterlegt und sicher aufbewahrt. Weitere Variante wäre, bei Mietverhältnissen in Zustimmung mit der Hausverwaltung, ein Schlüsseltresor an einer Hauswand.
Für akute Notfallsituationen sind bei der Notfallleitstelle alle wichtigen Informationen hinterlegt und unmittelbar verfügbar. Die Kontaktperson wird immer mit ihrem Namen begrüßt. Erfolgt keine Rückmeldung vom Patienten ergeht eine unmittelbare Alarmierung an den Rettungsdienst.
Wichtig beim aktivierten Hausnotruf ist, falls noch möglich, nicht die Haustüre zu verschließen. Anfallende Kosten setzen sich zusammen aus einer einmaligen Organisationspauschale sowie einer monatlich fälligen Gerätemiete.
Pflegekassen übernehmen bei Bezug von Leistungen einen monatlichen Anteil. pes