Bruckmühl – Eine Jahresstatistik mit einem eher ungewohnt niedrigen Einsatzlevel, eine Sachstandsinformation zum Planungsstand „Neubau Feuerwehrgerätehaus“ und eine Nachbetrachtung des 150. Feuerwehr-Jubiläums waren die Eckpunkte der traditionellen Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Holzham. Im Gemeinschaftshaus Holzham begrüßte Josef Huber Junior neben Rathauschef Richard Richter auch Kreisbrandinspektor Max Goldbrunner sowie Kreisbrandmeister Werner Maier-Matheke und den Feuerwehrreferenten der Marktgemeinde, Andreas Riedl.
Ausblick auf kommende
Aufgaben und Feste
In seinen Ausführungen ging der Feuerwehrvorstand vor allem auf das gesellschaftliche Highlight, die Feierlichkeiten rund um das 150. Feuerwehr-Jubiläum vom Juni vergangenen Jahres, ein. Bei dem fünftägigen Ereignis glänzten die Holzhamer Floriansjünger rund um das Festzelt am Feuerwehrgerätehaus neben dem Gemeinschaftshaus in Oberholzham auf dem gesellschaftlichen Parkett als perfekte und professionelle Gastgeber. „Was hier organisatorisch und logistisch von unserer Wehr geleistet wurde, ist aller Ehren wert“, zeigte sich Huber sichtlich stolz. Einen Dank richtete er auch an alle Unterstützer sowie die Holzhamer Dorfbevölkerung: „Das war perfekte Teamarbeit, danke dafür.“
Abschließend war ihm noch ein Anliegen wichtig: „Wir sollten schauen, dass wir in der nächsten Zeit ein festes Team von Fahnenbegleitern auf die Beine stellen, um so die wichtige Repräsentationspflicht bei den unterschiedlichsten Veranstaltungen und Anlässen auf mehrere Schultern verteilen zu können.“ Bei seinem Ausblick auf das Jahr 2026 nannte er vor allem das Maibaumaufstellen „als bevorstehenden Kraftakt“. Im engen Schulterschluss mit anderen Holzhamer Dorfvereinen wird das bayerische „Traditions-Stangerl“ am ersten Mai mit einer guten Portion Irxenschmoiz in die Senkrechte gewuchtet. Parallel dazu laufen derzeit die Planungen für den Feuerwehrausflug. Als weitere gesellschaftliche Eckpunkte nannte Vorstand Huber Junior noch die Feuerwehrfeste in Baiern und Höhenrain sowie das Fronleichnamsfest und den Vereinsjahrtag.
Im Anschluss daran präsentierte Tim Kaluza seinen Finanz- und Wirtschaftsbericht mit einer detaillierten Gegenüberstellung der Ausgaben- und Einnahmensituation. „Gerade wegen unseres Jubiläums hatten wir ein turbulentes Jahr, an dessen Ende wir aber ein leichtes Plus verzeichnen können“, so Kaluza. In dem Zusammenhang richtete der Kassier im Namen der Floriansjünger einen Dank an 18 Spender, die durch ihr Engagement zu diesem erfolgreichen Abschluss beigetragen haben. „Unsere Finanzstruktur ist solide“, schloss Kaluza seinen Sachvortrag.
Anna-Lena Nitzsche zeigte einen humoristischen Querschnitt aus dem zurückliegenden Gesellschaftsleben mit 20 Veranstaltungsterminen. Dazu zählten diverse Vereinsaktivitäten, Teilnahmen an Brauchtumsveranstaltungen sowie an Feuerwehrfesten und -jubiläen. Für Lacher und Schenkelklopfer bei den Feuerwehrkameraden sorgte ihre abschließende Bilderpräsentation mit Impressionen vom Jubiläum. Bürgermeister Richard Richter dankte den Holzhamer Feuerwehrleuten für ihr ehrenamtliches Engagement und gratulierte zum Jubiläumsfest: „Das habt ihr in bester Holzhamer Manier im engen Schulterschluss mit der Holzhamer Dorfbevölkerung organisiert und gefeiert, Respekt dafür.“
Über das Einsatzgeschehen, die Jugendarbeit der Holzhamer Wehr samt Zahlen, Daten und Fakten, den Sachstand zur Vision eines neuen Feuerwehrgerätehauses sowie Berichte von Kreisbrandinspektor Goldbrunner und Feuerwehrreferent Riedl samt Ehrungen verdienter Floriansjünger wird gesondert berichtet.