Wohnen muss bezahlbar bleiben

von Redaktion

„Liste 83104“ fordert konsequente Kurskorrektur bei Bauprojekten

Tuntenhausen – Die Wählergruppe „Die Liste 83104“ weist auf steigende Mieten und knappen Wohnraum in Tuntenhausen hin. Kaltmieten liegen bei 14 bis 16 Euro pro Quadratmeter, was für viele Haushalte nicht tragfähig sei. Die Liste betont, dass Mieten höchstens 30 bis 35 Prozent des Einkommens ausmachen sollten.

Typische Nettoeinkommen im Landkreis Rosenheim reichen nicht aus, um Kaltmieten über zehn bis elf Euro pro Quadratmeter für Alleinerziehende und acht bis zehn Euro für Familien zu tragen. Ohne kommunale Maßnahmen werde Wohnraum sozial selektiv. Die Liste kritisiert nicht den Bauträger, sondern fordert gezielte kommunale Steuerung. Die Wohnsituation verschärfe sich, besonders für junge Familien und Senioren. Einheimischen-Modelle greifen nicht mehr, da Baukosten und Zinsen steigen. Auch das Projekt „Ostermünchen Mitte“ könnte nicht den sozialen Bedürfnissen entsprechen. Die Liste plant, sich für mehr Mehrfamilienhäuser und Erbpachtmodelle einzusetzen. Genossenschaftliche Modelle und kommunale Beteiligungen sollen diskutiert werden. Die Gemeinde sollte die Vergabe neuer Bauflächen steuern, um soziale Ziele zu sichern.

„Wir müssen handeln, um bezahlbaren Wohnraum zu schaffen“, fordert Thomas Kranz. Dies sei ein Schwerpunkt der politischen Arbeit der Liste in der nächsten Amtszeit.

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