Tuntenhausen – Der seit 2014 amtierende Bürgermeister Georg Weigl (CSU) tritt in Tuntenhausen bei der Kommunalwahl 2026 nicht mehr an. Als Nachfolgekandidat steht am 8. März nur ein Bewerber auf dem Stimmzettel: Christian Mayer (CSU), der auch von der Freien Wählergemeinschaft unterstützt wird.
Wir haben Christian Mayer gefragt: Was wollen Sie für Tuntenhausen? Das ist seine Antwort.
Mayer: Als Bürgermeisterkandidat, der aus der freien Wirtschaft kommt, sind mir auf jeden Fall das Handwerk und die Gewerbetreibenden sehr wichtig. Damit sich diese in unserer Gemeinde gut entwickeln und wachsen können. Nur durch leistungsstarke und gesunde Firmen können wir die Aufgaben der nächsten Jahre bewältigen.
Eine zweite Branche ist mir auch sehr wichtig, und das sind unsere Landwirte. Da ich auf einem Bauernhof aufgewachsen bin, hat man da auch schon früh die Sorgen und Nöte der Landwirte mitbekommen. Landwirtschaft fördern und stärken, um die regionale Produktion von Lebensmitteln zu erhalten, muss unser aller Anliegen sein.
Thema Ostermünchener Mitte: Dieses Projekt wird uns in den nächsten Jahren sehr fordern, das wollen und müssen wir verwirklichen, auch wenn die Zeiten am Bau und Immobilienmarkt gerade etwas schwierig sind. Aber ich hoffe, dass mit dem Bürokratieabbau hier einiges leichter wird für die Kommunen.
Kommunale Wärmeplanung, hier sind wir schon auf einem guten Weg im Bereich Photovoltaik, das wird dann bereits 2026 auf kommunalen Dachflächen umgesetzt. Das Projekt Ostermünchener Mitte wird durch Nahwärme mittels Hackschnitzel versorgt.
Dann haben wir noch die Kläranlage Ostermünchen, die vermutlich in den nächsten Jahren kommen wird, diese ist bereits 50 Jahre alt und hier ist ein Neubau unumgänglich. Vorausschauend wurden aber hierfür schon Rücklagen gebildet.
Auch das Thema Brenner-Nordzulauf wird uns in der Gemeinde Tuntenhausen noch lange beschäftigen. Hier ist abzuwarten, was in der Parlamentarischen Befassung entschieden wird.
Ganz wichtig und mir auch ein persönliches Anliegen: der Bürgersaal/Dorfgemeinschaftshaus für Hohenthann, Schönau und Beyharting. Hier benötigen die Dorfvereine und Organisationen unbedingt eine neue Heimat für ihr ehrenamtliches Engagement. Es gilt: Förderung und Stärkung des ehrenamtlichen Engagements in allen gemeindlichen Vereinen, Verbänden, sozialen Organisationen und gemeinnützigen Projekten in Jugend- und Seniorenarbeit.