Feldkirchen-Westerham – Mit einem strahlenden Lächeln betrat Jennifer Ziegelmann, Leiterin der Finanzverwaltung, die jüngste Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses. Der Anlass für ihre gute Laune: Sie hatte erfreuliche Zahlen für die Gemeinde Feldkirchen-Westerham mitgebracht. Der zweite Halbjahresbericht zum Haushalt 2025 übertraf die Erwartungen deutlich.
Die Gemeinde hat im kürzlich zu Ende gegangenen Haushaltsjahr 2025 mehr eingenommen als ausgegeben, musste keine Kredite aufnehmen und konnte den Vermögenshaushalt stärken. In Zahlen ausgedrückt bedeutet das: Die Mehreinnahmen bei Steuern liegen bei 2,37 Millionen Euro, die Minderausgaben im Vermögenshaushalt bei 4,94 Millionen Euro. Dieses Ergebnis besagt, dass eine tatsächliche Zuführung von 5,6 Millionen Euro vom Verwaltungshaushalt in den Vermögenshaushalt erwartet wird, obwohl die Planung hier nur 321.000 Euro vorgesehen hat.
Wie kam es zu diesem erfreulichen Ergebnis? Bürgermeister Johannes Zistl nannte mehrere Gründe. Zum einen sorgten höhere Steuereinnahmen im Verwaltungshaushalt für ein Plus von 2,37 Millionen Euro. Zudem konnten die Personalausgaben um 1,5 Millionen Euro gesenkt und beim Betriebsaufwand 1,8 Millionen Euro eingespart werden.
Ein Blick auf die Einnahmenseite zeigte, wie sich die einzelnen Posten entwickelt hatten. In Klammern sind die zum Jahresbeginn 2025 veranschlagten Werte aufgeführt. Gewerbesteuer: 11.764.056 Euro (zehn Millionen Euro). Einkommensteuer: 10.405.740 Euro (10.142.540 Euro). Grundsteuer: 1.661.877 Euro (1.378.000 Euro). Umsatzsteuerbeteiligung: 977.256 Euro (946.000 Euro). Anteil Einkommensteuer: 735.522 Euro (736.000 Euro). Anteil Grunderwerbsteuer: 207.000 Euro (200.000 Euro). me