Verkehrsberuhigung an der Gmeinwieser Straße als Wahlziel

von Redaktion

Bürgerdiskussionsrunde der Parteifreien Freie Wähler Gemeinschaft Feldkirchen-Westerham

Feldkirchen-Westerham – Die Parteifreie Freie Wähler Gemeinschaft der Gesamtgemeinde Feldkirchen-Westerham lud kürzlich interessierte Bürger zur Vorstellung ihrer Kandidaten zur Kommunalwahl in das Gasthaus „Vollert“ nach Höhenrain ein. Spitzenkandidat Vinzenz Schaberl begrüßte neben zahlreichen Mitgliedern und Gästen auch den Altbürgermeister und Mitglied der Parteifreien FWG, Hans Schaberl.

Der Fokus soll auf Themen wie die Stärkung der Wirtschaft, beste Bildungsmöglichkeiten für Kinder, Erhöhung der Lebensqualität in allen Ortsteilen, verkehrssichernde Ortsplanung, nachhaltige Energiepolitik, solide Finanzplanung und ein starkes Miteinander durch Förderung der örtlichen Vereine liegen.

Listenkandidat Wolfgang Reitmeyer lenkte die Aufmerksamkeit auf Themen, die speziell Höhenrain betreffen, wie aus seiner Sicht dringend notwendige, verkehrsberuhigende Maßnahmen an der Gmeinwieser Straße. Dass hier täglich etwa 25 Kindergartenkinder und ihre Betreuer rund 400 Meter auf einer Straße ohne Gehweg, gesonderte Tempobeschränkung und Querungshilfen den Weg zum Waldkindergarten zurücklegen müssen, ist aus seiner Sicht ein unhaltbarer Zustand. Hier müsse vonseiten der Gemeinde weiter Druck auf die zuständigen Behörden des Landkreises ausgeübt werden, die sich solchen Maßnahmen bislang verwehren.

Des Weiteren sei allgemein eine Veränderung unserer, durch landwirtschaftliche Flächen und Natur geprägten Kulturlandschaft zum Negativen festzustellen. Hier müsse der Fokus auf eine verträgliche und nachhaltige Bauleitplanung gerichtet sein. So könne die Versiegelung von wertvollen Versickerungsflächen, zum Beispiel bei der weiteren Ansiedlung von Verbrauchermärkten, durch Integration von Parkflächen in Gebäuden in Ständerbauweise und Mehrfachnutzung vermieden werden.

In der anschließenden, durch Vinzenz Schaberl geleiteten Diskussionsrunde ging es unter anderem um das geplante Wohngebiet am Mayr-Anger, dessen Verwirklichung weiterer Untersuchungen der geologischen Verhältnisse vor Ort bedarf. Weitere Themen waren das in Höhenrain problematische Regenwassermanagement, die Ertüchtigung der Kläranlage, der Wunsch der Ortsvereine zum Bau eines mehrfach genutzten Feuerwehrhauses mit Räumlichkeiten für den Trachtenverein, die Sanierung der Höhenrainer Schule und die wünschenswerte Umsetzung eines Radweges von Höhenrain nach Laus.

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