Bad Aibling – Die 39-jährige Silvia Groß (AfD) steht bei der Bürgermeisterwahl am 8. März 2026 als weitere Kandidatin auf dem Stimmzettel. Wir haben die Chemisch-Technische Assistentin gefragt, was sie in der neuen Amtsperiode in und für Bad Aibling anpacken will. Das ist ihr Beitrag.
Groß: Liebe Bürgerinnen und Bürger Bad Aiblings, heute habe ich hier die Gelegenheit, mich bei Ihnen als Bürgermeisterkandidatin der AfD für unsere Stadt vorzustellen. Ja, ich bin relativ neu in Bad Aibling und bin daher nicht Teil des politischen Establishments dieser Stadt. Ich bin gerne Bad Aiblingerin, sehe aber Herausforderungen für unsere Stadt, die das Wort „Neustart“ verdient haben.
Neustart heißt, loszulassen von persönlichen Abhängigkeiten, ideologischer Gebundenheit oder einem gewissen „das war halt schon immer so“. Neustart heißt, etwas Neues zu wagen, Aufbruch statt Stagnation!
Für Finanzmisere nicht
die Bürger blechen lassen
Dafür haben die AfD in Bad Aibling und ich als Bürgermeisterkandidatin neun Punkte erarbeitet, die wir als Leitlinie für unsere Arbeit in den kommenden sechs Jahren im Stadtrat verstehen. Bad Aibling hat sich unter dem noch amtierenden Bürgermeister viel zu stark verschuldet – wir wollen zurück zu soliden Finanzen! Dass jetzt die Bürger für die Finanzmisere mittels erhöhter Steuern und Abgaben bluten sollen, die Grundsteuer überproportional erhöht wurde, der überzogene Kurbeitrag unserem Tourismus schadet – das wollen wir wieder in Ordnung bringen.
Wir wollen in Bad Aibling Mobilität schaffen. Das reduzierte Seniorentaxi war ein grober Fehler. Ferner braucht es endlich einen Moorexpress, der als Stadt-ÖPNV den Bürgern wirklich als Angebot dient.
Wir wollen zurück zu einer Politik für unsere Bürger und für die einheimische Wirtschaft und lehnen daher die überzogenen Pläne für das Thermenhotel kategorisch ab, da es Gastronomie und Hotellerie im restlichen Stadtgebiet massiv schadet.
Ebenso lehnen wir die bis zu fünfstöckigen Wohngebäude im Anschluss ab, wie wir sie auch im übrigen Stadtgebiet ablehnen. Wir wollen angemessenen Wohnraum und keine Ghettoisierung unserer Kurstadt. Für Vereine wollen wir das stadteigene Bahnhofsgebäude in ein Haus der Vereine umwandeln.
Bitte schenken Sie uns dafür mit Ihren Stimmen Ihr Vertrauen. Herzlichst,
Ihre Silvia Groß
Anmerkungen der Redaktion:
Die Antworten der Kandidaten wurden in der Regel „eins zu eins“ von der Redaktion übernommen, inhaltlich nicht überarbeitet und spiegeln nicht die Meinung der Redaktion wider.