Zauberhafte Tage am Gymnasium: „Harry Potter“ verbindet Europa

von Redaktion

Besuch von Sechstklässlern aus der Slowakei und Spanien in Bad Aibling – Kulturelles und künstlerisches Programm führt zu neuen Freundschaften

Bad Aibling – Ein Hauch von Magie lag in den vergangenen Tagen über dem Gymnasium Bad Aibling: Im Rahmen des von der EU finanzierten Erasmus+-Programms waren Sechstklässler aus der Slowakei und aus Spanien zu Gast.

Begleitet von jeweils zwei Lehrerinnen tauchten die jungen Besucher gemeinsam mit ihren deutschen Gastgebern in die zauberhafte Welt von „Harry Potter meets his European Friends“ ein.

Zum Auftakt standen Kennenlernspiele rund um den berühmten Zauberer und seine Schule in Hogwarts auf dem Programm – beste Voraussetzungen, um schnell Freundschaften über Sprachgrenzen hinweg zu schließen. Danach ging es bei einer Schnitzeljagd durch die Stadt auf Entdeckungstour. Weitere Höhepunkte ließen nicht lange auf sich warten: Ein Ausflug in die Landeshauptstadt führte die Gruppe nach einer magischen Stadtführung ins Museum „Magic Bavaria“, wo Staunen ausdrücklich erlaubt war. Während der Stadtführung standen Legenden und Sagen im Mittelpunkt.

Auf Herrenchiemsee wurde es dann richtig märchenhaft – bei einem Spaziergang durch den „verbotenen Wald“ machten sich die Kinder auf die Suche nach ihrem eigenen Zauberstab. Dieser Ausflug wird vom Landratsamt Rosenheim bezuschusst und mit einer nachhaltigen Brotzeitbox für alle Teilnehmenden unterstützt. Auch ein Tag in der Stadt der Musik Salzburg stand auf dem Programm: Im Haus der Natur sorgte die Show „Physikalische Zaubereien“ für verblüffte Gesichter und so manches „Wow“.

Am letzten Tag hieß es noch einmal: selbst zaubern. Die gefundenen Zauberstäbe wurden kreativ gestaltet, kleine Besen aus Bleistiften gebastelt und sogar eine Tischversion von Quidditch gespielt.

Zum feierlichen Abschluss überreichte der Schulleiter Mark Lörz allen Teilnehmern ihre Zertifikate und bedankte sich bei den begleitenden Lehrkräften sowie den Organisatorinnen auf bayerischer Seite, Silke Frank und Ingrid Wörndl.

Für einen besonders feierlichen Rahmen sorgte Musiklehrerin Susanne Tutert, die gemeinsam mit einem Teil des Unterstufenchors die Europahymne präsentierte.

Der Austausch ist der zweite Abschnitt eines von der EU geförderten Projekts, das seinen Anfang in Kroatien nahm. Im März reisen die Schüler in die Slowakei, im April folgt der Besuch in Spanien. Ein Projekt, das zeigt: Europa kann richtig Spaß machen – besonders, wenn ein bisschen Zauberei im Spiel ist.

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