Feldkirchen-Westerham – Im Jahr 2026 fließen 50.000 Euro Fördermittel in die Öko-Modellregion Glonn-Mangfalltal-Aying. Erstmals können davon auch Biobetriebe aus Feldkirchen-Westerham profitieren, das seit Kurzem Mitglied der Öko-Modellregion ist.
Neun Projekte haben das Auswahlgremium zu Jahresbeginn überzeugt und eine Förderzusage erhalten. Unterstützt werden Investitionen in Hofinfrastruktur und Technik ebenso wie Projekte zur Stärkung der Direktvermarktung. Auch Vorhaben, die ökologische Landwirtschaft für Bürgerinnen und Bürger erlebbar machen, sind dabei.
Nächste Antragsrunde
startet im Herbst
Ziel der Förderung ist es, regionale Bio-Wertschöpfungsketten auszubauen und das Bewusstsein für heimische Bio-Lebensmittel zu stärken. Gleichzeitig profitiert das örtliche Handwerk, da zahlreiche Aufträge an regionale Betriebe vergeben werden.
Das Förderprogramm für Öko-Kleinprojekte wird vom Bayerischen Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft, Forsten und Tourismus (StMELF) finanziert. Jede der 35 staatlich anerkannten Öko-Modellregionen in Bayern erhält dafür jährlich 45.000 Euro. Die beteiligten Kommunen steuern weitere 5.000 Euro bei. In der Öko-Modellregion Glonn-Mangfalltal-Aying sind dies Feldkirchen-Westerham, Tuntenhausen, Glonn, Egmating, Oberpframmern, Moosach, Baiern, Bruck und Aying.
Gefördert werden Kleinprojekte mit Gesamtkosten zwischen 1.000 und 20.000 Euro. Bis zu 50 Prozent der Nettokosten können übernommen werden. Die bewilligten Projekte müssen bis September 2026 umgesetzt sein, erst danach erfolgt die Auszahlung.
Die nächste Antragsrunde startet im Herbst 2026. Wer eine Projektidee hat, sollte frühzeitig mit der Planung beginnen. Das Projektmanagement der Öko-Modellregion berät interessierte Betriebe gerne.