Au – Die Freiwillige Feuerwehr Au verfügt momentan über 86 aktive Mitglieder. Sie sind bestens ausgebildet und gemäß ihres Leitspruchs „Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr“ zuverlässig einsatzbereit. Insgesamt investierten Feuerwehrdienst, Jugendfeuerwehr und First Responder ohne Feuerwehrdienst bei 125 Einsätzen und Übungen 2.855 Mannstunden. Diese stolze Bilanz eines vergangenen einsatzreichen Jahres 2025 zog Marinus Astner in seinem letzten Bericht als Kommandant einer leistungsstarken Feuerwehr anlässlich ihrer Jahreshauptversammlung im Sportheim des ASV Au.
Engagierter Nachwuchs
sichert die Zukunft
Neben zahlreichen aktiven, passiven und fördernden Mitgliedern konnte Martin Riedl, Vorsitzender des Feuerwehrvereins, Ehrenkommandant Franz Rieder, anwesende Ehrenmitglieder der Wehr, Kreisbrandmeister Josef Kirner, Kommandanten und Vorstände der drei weiteren gemeindlichen Feuerwehren, von der Gemeinde Bad Feilnbach die beiden Bürgermeister Max Singer und Josef Rauscher, Gemeinderäte, Geschäftsführer Helge Dethof sowie vom Fachbereich für öffentliche Sicherheit Michael Federmann begrüßen. Ein stilles Gedenken galt den verstorbenen Kameraden Erich Hauck und Sepp Antretter.
Das Durchschnittsalter der aktiven Dienste beträgt aktuell 37,5 Jahre. Zuverlässig und für Einsätze verschiedenster Art und Herausforderungen reichen die Qualifikationen von Verbands-, Zug- und Gruppenführern, Atemschutzgeräteträgern und Maschinisten über Notfall- und Rettungssanitäter, Rettungsassistenten bis zur First-Responder-Ausbildung.
Zum Erhalt und Ausbau ihres hohen Niveaus absolvierten die ehrenamtlichen Dienste 99 Übungen, Lehrgänge sowie Aus- und Fortbildungsmaßnahmen, die mit erfolgreichen Prüfungen endeten. Die Auer Wehr ist bezüglich Fahrzeugen, Geräten und Ausrüstung gut ausgerüstet, wie der Überblick „Beschaffungen“ ergab.
Hochmotiviert und voll bei der Sache sind Jugendwartin Anja Koziol zufolge ihre derzeit 16 Anwärter in der Jugendfeuerwehr, die sich bei 52 fleißig besuchten Übungen feuerwehrtechnisches Know-how aneigneten. Die Harmonie und das kameradschaftliche Miteinander unter den Hoffnungsträgern sei vorbildlich, wie die engagierte Jugendwartin mit Verweis auf gelungene Veranstaltungen mit ihrer Truppe hervorhob.
Nachwuchs in der Jugendfeuerwehr, dazu gehören auch Mädchen, sei immer willkommen und werde zur Aufrechterhaltung einer einsatzstarken Feuerwehr stets benötigt. In die vier gemeindlichen Feuerwehren zu investieren, gehöre zur Pflichtaufgabe der Gemeinde, von der gleichermaßen die Bürger und Betroffenen in Not profitieren, betonte Bürgermeister Max Singer. Sein Dank galt allen aktiven Diensten und vor allem ihren Ehefrauen, Partnern und Familien als rückenstärkende Elemente bei Übungen und herausfordernden Einsätzen.
Vereine und Dorfgemeinschaft schätzen die Auer Feuerwehr als zuverlässigen Partner, wie der Vorsitzende Martin Riedl in seinem Vorstandsbericht hervorhob. Solidarische Verbundenheit und Zuspruch erfuhren die Floriansjünger bei gelungenen Veranstaltungen wie Bettlhouzat, Dorffest, frühkindlicher Brandschutzerziehung im Kindergarten, der dritten Jahrgangsstufe an der Auer Grundschule, im Rahmen des Ferienprogramms, der Wendelsteinrundfahrt, kirchlichen und weltlichen Festen oder anderen Attraktionen.