Bad Aibling – Das zurückliegende Geschäftsjahr war für Bad Aibling von bedeutenden Entwicklungen im Bereich des Tourismus geprägt. Die frisch ausgewerteten Gäste- und Übernachtungszahlen aus dem Jahr 2025 zeigen nun einen erfreulichen Trend, der die ergriffenen Maßnahmen bestätigt: Die Anreisen stiegen um 6,44 Prozent auf 101.008, während die Übernachtungen mit einem Anstieg von 8,05 Prozent auf insgesamt 339.072 Nächtigungen noch deutlicher zulegten.
Zentraler
Wirtschaftsfaktor
Trotz der Herausforderungen, die sich aus der Notwendigkeit der Kostensenkungen für Kommunen ergeben, hat sich der Gesundheits-Tourismus als zentraler Wirtschaftsfaktor für die Kurstadt behauptet und konnte mit neuen Angeboten weiter aufgewertet werden. Die positive Entwicklung zeigt sich sowohl durch einen Anstieg im „Freien Tourismus“ als auch in den Rehabilitations-Kliniken. Die Wirtschaftskraft des Tourismus in Bad Aibling beläuft sich nun auf über 78 Millionen Euro, was einer Steigerung von 5,4 Prozent oder 4,3 Millionen Euro im Vergleich zu 2024 entspricht.
Das Thema „Gesundheit“ spielt für Bad Aibling, dem ältestem Moorheilbad Bayerns, eine entscheidende Rolle. Präventions- und Rehabilitationsangebote, die mit hoher Kompetenz von Kliniken sowie zahlreichen Ärzten und Therapeuten bereitgestellt werden, sind von großer Bedeutung für die gestiegenen Übernachtungszahlen.
Aus Befragungen weiß man zudem, dass ungefähr die Hälfte der Gäste Bad Aibling besucht, um sich zu erholen und um Abstand vom Alltag zu gewinnen. Die Therme Bad Aibling trägt maßgeblich zum Erholungsangebot der Stadt bei, was sich auch im Zuwachs der Tagesgäste in der Kurstadt und den Zuwächsen bei Thermenbesuchen widerspiegelt.
„Wir freuen uns über diese positiven Ergebnisse und sehen sie als Ansporn, auch im Jahr 2026 innovative Produkte zu entwickeln“, betont Thomas Jahn, Kurdirektor und Geschäftsführer der AibKur-Gesellschaft für Kur&Tourismus Bad Aibling. „Gemeinsam mit Ärzten und Therapeuten konzipieren wir innovative Longevity-Angebote, die es den Menschen ermöglichen, länger aktiv und fit zu bleiben. Die Kombination aus hochwertigen Therapien und persönlichen Datengrundlagen, wie dem Pheno-Age, wird dabei eine zentrale Rolle spielen.“ Auch der weitere Ausbau digitaler Gesundheitsangebote ist geplant. Bereits heute bündelt die Initiative „Smart Health City“ digitale, kostenfreie Analyse- und Informationsangebote auf der Website der Kurstadt (www.bad-aibling.de).
Zufriedene Bürger
und Gäste sind das Ziel
Stadtrat Dr. Thomas Geppert unterstreicht die Wichtigkeit des Angebotes: „Angesichts der wachsenden Herausforderungen beim Zugang zu medizinischen Leistungen unterstützt die Stadt sowohl Bürger als auch Gäste mit einem Symptomchecker und Gesundheitsfinder, um einen schnellen Zugang zu geeigneten Gesundheitsangeboten zu ermöglichen.“
Bürgermeister Stephan Schlier betont: „Bad Aibling setzt weiterhin auf eine zukunftsorientierte Entwicklung des Tourismus und bleibt bestrebt, sowohl die Lebensqualität der Bürger als auch die Zufriedenheit der Gäste zu steigern.“