Au – Die Auer Hubertusschützen sind stolz auf ihren neuen Schießstand im Dachgeschoss der Auer Grundschule. Nach insgesamt fünfjähriger Planungs- und Bauzeit konnte der Schießbetrieb der Anlage mit neuester Technik nun aufgenommen werden.
Moderne Technik und
begeisterte Mitglieder
Für die offizielle Freigabe setzte Bürgermeister Max Singer den ersten Schuss aus einem Luftgewehr. Den gelungenen Volltreffer des Rathauschefs beantworteten Schützenmeister Richard Kotz und sein Stellvertreter Bernd Cecil mit einem zielsicheren Schuss ins Schwarze. Einhellige Begeisterung über das Ambiente herrschte bei Ehrenvorstand Manfred Maierhofer, den Jungschützen und erwachsenen Schießsportkameraden. Bestaunt wurde die moderne Technik mit Bildschirmen, vollelektronischer Zielerfassung am Kugelfang sowie der Erfassung der Schießergebnisse.
Spaß hatten die jüngsten Schützen, die ihre Treffer mit Lichtpunktgewehren landeten und voller Stolz und Freude manches Ergebnis verbesserten.
Ein Gemeinschaftsprojekt
mit großem Engagement
Positive Eindrücke hinterließen die angenehmen Lichtverhältnisse sowie der hell gehaltene Raum der Sportanlage bei Luftgewehrschützen von der Jugend- bis zur Seniorenklasse, bei Luftpistolenschützen und den Akteuren am Zimmerstutzen.
Sichtlich wohl fühlten sich die Mitglieder auch im angrenzenden Stüberl mit Ausblick durch eine Glasfläche in den Schießraum. Die Ergebnisse aktiver Schützen können mittels Monitor im Stüberl mitverfolgt werden.
Mit dieser Schießsportanlage beginnt für den Auer Traditionsverein, gegründet 1871, eine neue Ära im Schießsport. Vor allem beeindruckte Bürgermeister Max Singer das unermüdliche und hingebungsvolle Engagement der vereinseigenen Planer, Projektleiter, Arbeitsdienste und Helfer.
Wie Bernd Cecil, Zweiter Schützenmeister und Mitverantwortlicher des herausfordernden Projekts, erklärte, beteiligten sich über 45 Vereinsmitglieder sowie eine beachtliche Schar an Fachleuten und Helfern aus der Bevölkerung rein ehrenamtlich und ohne finanzielle Forderungen an der Verwirklichung der neuen Einrichtung.
Große Unterstützung erfuhren die Auer Schützen zudem durch heimische Handwerksbetriebe, das Gewerbe und den Handel.
Hintergrund des Umzugs:
Eigenbedarfsansprüche
Wie berichtet, wurde den Auer Hubertusschützen und dem Trachtenverein GTEV „Immergrün“ Au das 1982 errichtete Vereinsheim am Gasthaus Andrelang wegen Eigenbedarfsansprüchen der Eigentümergemeinschaft im Jahr 2021 aufgekündigt.
Vereinsleben und Jugendarbeit der Auer Schützen konnten bis zum Umzug in den vergangenen Tagen weitgehend weiterbetrieben werden. Inzwischen wurden die Anlagenteile wie Haspeln und Zugseile im alten Schießstand abgebaut und die Elektrotechnik komplett außer Betrieb genommen.