Rott am Inn – Nach fast vier Jahren Umbau- und Sanierungszeit wurde das Rotter Pfarrheim vor Kurzem neu eröffnet. Zahlreiche geladene Gäste aus Kirche und Gemeinde sowie viele Helfer, die das Projekt über die lange Zeit hinweg begleitet und unterstützt hatten, waren der Einladung gefolgt. In seinen Grußworten zum Festakt betonte Pfarrer Andreas Kolb die Bedeutung des Pfarrheims als lebendigen Treffpunkt für alle Generationen. Auch Bürgermeister Wendrock hob in seiner Rede als Vertreter der Gemeinde hervor, dass mit der Sanierung nicht nur die Bausubstanz modernisiert, sondern zugleich ein offener, zeitgemäßer Raum für Gemeinschaft in vielerlei Hinsicht geschaffen wurde. Zum Einzug durfte traditionell Brot und Salz als Gabe nicht fehlen. Kirchenpfleger Sebastian Mühlhuber, der Gesamtprojektleiter, gab einen kurzen Rückblick auf die unzähligen Herausforderungen während der langen Bauphase. Diese war unter anderem von unerwarteten baulichen Anforderungen, einem unglaublichen Berg an Vorschriften, Auflagen und Genehmigungsverfahren geprägt – und hatte am Ende doch zum Wunschergebnis geführt. Bei einem Rundgang konnten sich die Gäste von den hellen, barrierefreien Räumen, der modernen Technik – maßgeblich mitgestaltet vom Theaterverein Rott in vielen ehrenamtlichen Stunden – sowie den energetischen Verbesserungen überzeugen. Den Abschluss bildete ein geselliges Beisammensein, umrahmt von Musik der „Rouda Blechblosn“, bei dem bis in die Abendstunden Zeit für Gespräche, Dank und Vorfreude auf ein neues Kapitel im Rotter Pfarrleben blieb.