Bruckmühl – Mit einer turbulenten Komödie über einen Ex-Häftling, der in einer chaotischen Junggesellenwohnung seine erste Nacht in Freiheit verbringt, hat der Theaterverein Bruckmühl für das Frühjahr ein vergnügliches Bühnenprogramm vorbereitet. Unter der Regie von Micha Höfer und Wast Ott bringt das Ensemble die Komödie „Ladysitter“ des Autors Bernd Spehling auf die Bühne, wie der Theaterverein mitteilt. Das Stück setzt auf hohes Tempo, pointierte Dialoge, schräge Charaktere, überraschende Wendungen und viel Situationskomik.
Im Mittelpunkt steht der in die Jahre gekommene Archie, gespielt von Tommy Ultsch, der nach dreizehn Jahren Haft wegen Bankraubs wieder auf freiem Fuß ist. Die Wiedersehensfreude mit seiner Blanche (Gitti Ott), die all die Jahre auf ihn gewartet hat, muss jedoch noch einen Tag warten: Seine erste Nacht in Freiheit verbringt Archie in der Junggesellenwohnung seines Neffen Maximilian, dargestellt von Michael Flörs.
Was als ruhiger Abend mit Bad und Entspannung geplant ist, entwickelt sich rasch zum Gegenteil. In dem Haus ist „Mann“ niemals allein, Maximilians knappe Hinweise zu den besonderen Eigenheiten der Hausgenossinnen erweisen sich als völlig unzureichend.
Die Nachbarinnen Charlotte (Pezi Herwegh), Linda (Miri Huber) und Bettina (Claudia Derntl) sowie Maja (Nicole Pilz), die Verlobte von Maximilian, durchkreuzen Archies Hoffnungen auf Ruhe gründlich. Der immer wieder dazwischenfunkende Hausmeister Manfred, gespielt von Peter Baier, ist dabei keine Hilfe. Archie findet sich mitten in einer liebestollen, hysterischen, hemmungslosen und rundum urkomischen „Lady‘s Night“ wieder. Das Ensemble lädt das Publikum ein, einen Blick in das Wohnzimmer von Maximilians Wohnung zu werfen und Onkel und Neffen dabei zu begleiten, wie sie vergeblich versuchen, dem höchst unterhaltsamen Chaos Herr zu werden – sehr zur Freude der Lachmuskeln der Zuschauer.
Premiere mit Sektempfang ist am Freitag, 10. April, um 20 Uhr in der Mehrzweckhalle in Götting, Einlass ist ab 19 Uhr.
Weitere Aufführungen sind am Samstag, 11. April, sowie an den Freitagen und Samstagen, 17./18. und 24./25. April, jeweils um 20 Uhr mit Einlass ab 19 Uhr geplant. Karten sind laut Theaterverein ab Samstag, 28. März, bei Heinritzi am Bahnhof von Bruckmühl erhältlich, zudem gibt es eine begrenzte Anzahl an Tickets an der Abendkasse. Zum Start des Kartenvorverkaufs empfängt die Vorstandschaft des Theater Bruckmühl das Publikum eine Stunde vor Geschäftsbeginn mit einem Frühstück im Freien.