Feldkirchen-Westerham – Der neue Wertstoffhof am Eidechsenring zwischen Feldolling und Westerham ist seit Mai vergangenen Jahres in Betrieb. Laut Bauverwaltung sind alle Arbeiten bei den Baumeisterarbeiten abgeschlossen. Er wird wie erwartet gut angenommen, von vielen Entsorgern angefahren und ist wöchentlich fünfmal geöffnet.
Allerdings müssen die bei der Abnahme festgestellten Mängel noch behoben werden. Zudem liegt für die Baumeisterarbeiten noch keine Schlussrechnung vor. Zur Erinnerung: Beauftragt wurde die Firma Josef Rädlinger aus Cham zum Angebotspreis in Höhe von gut 1,39 Millionen Euro. Dem Bauausschuss wurden jetzt eine Reihe an Nachträgen vorgelegt, und auch der aktuelle Stand der Dinge wurde ermittelt. Betonblocksteine müssen zum Beispiel noch eingebaut werden, der Auftrag (3.776 Euro) ist schon vergeben. Vorgaben der Deutschen Bundesbahn müssen erfüllt werden (9.730 Euro). An den Garagen müssen noch Stahlbetonarbeiten vorgenommen werden, auch dieser Auftrag (28.325 Euro) ist schon vergeben. Ebenso eine Winkelstützwand an der Westseite der Anlage (9.000 Euro). Die folgenden Leistungen sind mit neuen Nachträgen angeboten worden: Der Nachtrag für Tennenbelag und Drainagen schlägt mit rund 33.000 Euro zu Buche. Für den achten Nachtrag „Haufwerksbeprobungen“ liegt ein Angebot über 7.617 Euro vor. Auch die Entsorgung von Asbest wird laut Angebot knapp 3.600 Euro kosten. Zusätzliche Leistungen wie der Einbau von Zählschleifen für die Schrankenanlage, zusätzliches Material für Wasserleitungen und weitere Markierungsarbeiten für 4.265 Euro sowie ein Bankett zum Wertstoffhof für 2.153 Euro sind vorgesehen. Für die Zufahrt zum Wertstoffhof müssen laut Angebot 4.080 Euro ausgegeben werden. Die insgesamt gestellten Nachträge betragen 128.722 Euro. Alle wurden detailliert und nachvollziehbar begründet. Wer kommt für die Kosten auf? „Für alle – mit Ausnahme von Punkt 12 (4.080 Euro, Bankett zum Wertstoffhof) – kommt der Auftraggeber, das Landratsamt Rosenheim, auf“, schreibt die Bauverwaltung. me