Bad Feilnbach – Der Waldbaukurs, den das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) Rosenheim mit der bayerischen Jungbauernschaft und der Waldbesitzervereinigung (WBV) Holzkirchen nahe Kleinhöhenrain veranstaltete (wir berichteten), fand mit „royaler“ Beteiligung statt: Die bayerische Waldkönigin Patricia Vogl mischte sich unter die Teilnehmer.
Im Gespräch mit dem OVB verriet die 23-Jährige, dass sie aus Tiefenbach im oberpfälzischen Landkreis Cham stammt und von Kind an einen engen Bezug zum Wald hat: Ihre Eltern besitzen rund 100 Hektar Wald und ein Sägewerk. „Ich bin quasi im Wald aufgewachsen“, erzählt sie. Doch ihre beruflichen Pläne laufen in eine andere Richtung: Sie studiert an der Hochschule Weihenstephan Agrarmanagement und steht kurz vor dem Abschluss. Danach möchte sie an einer Landwirtschaftsschule ein Referendariat absolvieren und später in einer landwirtschaftlichen „Winterschule“ (Fachschule in den Berufen Landwirt und ländliche Hauswirtschaft) unterrichten. In einem kurzen Grußwort an die Kursteilnehmer erklärte sie: „Für die Waldzukunft sind trotz aller Pflege die Naturverjüngung und die Jagd am sichersten. Schaut darauf, wenn ihr in eurem Wald auf die Jagd geht.“
Patricia Vogl nimmt jährlich rund 40 Termine in ganz Bayern wahr. „Zu den Höhepunkten zählen der Neujahrsempfang des bayerischen Ministerpräsidenten in der Münchener Residenz und das Sommerfest der bayerischen Landtagspräsidentin im Schloss Schleißheim“, schwärmt sie. Auch zur „Grünen Woche“ in Berlin war sie eingeladen. Kursleiterin Magdalena Bergmann (AELF) bedankte sich abschließend bei der Waldkönigin ganz herzlich.bjn