Ostermünchen – Der SV Ostermünchen (SVO) konnte bei seiner Jahresversammlung ein volles Haus verzeichnen. Der Wirtssaal war bestens gefüllt. Stolz berichtete der Verein dabei von inzwischen 1.700 Mitgliedern sowie von „einigen“ deutschen Meistern in seinen Reihen. Vorsitzender Christian Mayer eröffnete die Versammlung und begrüßte hierzu auch Ehrenbürger und Ehrenvorstand Hans Thiel sowie die Ehrenmitglieder Heinz Spielvogel und Werner Stache. Zunächst gedachte man in einem emotionalen Nachruf des verstorbenen Ehrenmitglieds Hans Mosler.
Rückblick auf
ein ereignisreiches Jahr
In seinem Jahresbericht 2025 fasste Mayer die wichtigen Ereignisse und Entwicklungen des Vereins zusammen. Dazu gehörten die Neuwahlen, bei denen Philipp Fuchs und Daniela Meier in den Vorstand beziehungsweise Vereinsausschuss aufgenommen wurden und sich schnell als Bereicherung erwiesen. Am Karfreitag wurde das traditionelle Steckerlfischessen mit über 300 verkauften Forellen erfolgreich durchgeführt. Aufgrund eines Motorschadens am Iseki Mäher entschied man sich für den Kauf eines neuen Grillomähers, der seit Juni im Einsatz ist.
Das Spiel- und Sportfest im Juni begeisterte 66 Kinder und Jugendliche. Der Dorflauf im Juli zog 100 Teilnehmer an, die bei bestem Wetter fünf und zehn Kilometer liefen. Das Jugendfußballturnier Auto Eder Junior Cup fand mit 48 Mannschaften statt. Organisatorisch wurde die Vereinsverwaltung durch erweiterte EDV-Zugänge verbessert. Das jährliche Weinfest war zwar zufriedenstellend, jedoch mit geringer Besucherzahl, was zu Überlegungen für zukünftige Änderungen führt. Die Internetseite wurde um eine Übersichtsseite der Sportangebote erweitert. Im Februar wurde der erfolgreiche SVO-Kinderfasching mit 180 Gästen veranstaltet.
Stolz war Mayer auch auf die Leistungen der jungen Stockschützen im Verein, die gleich „einige“ deutsche Meistertitel nach Ostermünchen brachten: Maximilian Mayer(U23), Marinus Baumann (U14 und U16) im Weitschießen sowie das U14-Team. „Eine gewaltige Leistung für die jungen Sportler“, stellte der Vorstand fest, der auch Trainer Franz Mayer und Jugendwart Paul Pronberger herausstellte. Leider waren die Schützen an diesem Abend nicht anwesend, da sie zur gleichen Zeit bei der Europameisterschaft in Inzell an den Start gingen. Insgesamt zeigte der Bericht eine aktive Vereinsarbeit mit vielen erfolgreichen Veranstaltungen und Entwicklungen im Jahr 2025.
Mit Blick auf die Zukunft berichtete Mayer von der geplanten Anschaffung eines Vereinsbusses und der Erarbeitung eines Schutzkonzeptes für die Jugend. Auch das 100-jährige Vereinsjubiläum im Jahr 2029 wirft bereits seine Schatten voraus: Ein Organisationsteam hat sich schon gebildet. Im Laufe des Jahres 2026 möchte der Verein Zeitpunkt und Rahmen festlegen sowie die ersten Gewerke buchen.
Anschließend ehrten die Vorstände Christian Mayer, Philipp Fuchs und Markus Lupp langjährige Mitglieder sowie Personen mit besonderen Verdiensten. Herausragend war dabei die Ehrung für 65-jährige Mitgliedschaft für Helmut Kapser und die für 70-jährige Vereinstreue für Franz Ertl und Thea Wittke.
Schriftführerin Lydia Haas konnte dann mit 1.700 Mitgliedern einen neuen Vereinsrekord verkünden. Diese Zahl ist umso bemerkenswerter, als damit der Einbruch bei Corona aufgeholt ist. Auch Bürgermeister Georg Weigl freute sich über diese Marke. „Zusammen mit dem TSV Hohenthann haben unsere beiden Sportvereine in der Gemeinde über 3.000 Mitglieder“, stellte er fest. Bei gut 7.000 Einwohnern ist das somit fast jeder zweite Bürger. Der Kassenbericht von Stefan Hofbauer war stark vom Erwerb des neuen Mähgerätes geprägt, der aber für die Pflege des Sportplatzes unumgänglich ist.
Breites Sportangebot und
Dank an Ehrenamtliche
Wie breit die Palette des Sportangebotes ist, zeigten dann die Spartenberichte. Von Fitness bis hin Wintersport reichen die sportlichen Aktivitäten. Breitensport ist wichtig, betonte Bürgermeister Georg Weigl und stellte gleichzeitig heraus, dass die deutschen Meistertitel der jungen Stockschützen schon etwas „ganz Besonderes“ sind. Er lobte die vielen Ehrenamtlichen und ermunterte sie, weiterzumachen. So blieb Vorstand Philipp Fuchs am Ende nur noch, allen Dank zu sagen. „Ein Verein besteht aus vielen Menschen, die alle mithelfen, damit andere den Sport, den sie lieben, ausüben können“, betonte er.