Bad Aibling – Zahlreiche Mitglieder und Gäste fanden sich zur Jahresversammlung der Aiblinger Awo in der Begegnungsstätte ein. Unter den Anwesenden war auch Bürgermeister Stephan Schlier, die stellvertretenden Kreisvorsitzenden Karin Freiheit und Petra Keitz-Dimpflmeier sowie die Stadträte Durukan, Glaser, Höllmüller und Lechner. Auch der Nachbarverein Bad Feilnbach-Au war mit einer Abordnung vertreten.
Nach der Begrüßung und dem Totengedenken gab Vorsitzender Christian Otto den Bericht des Vorstands. Er sprach davon, dass die Arbeit der Awo Bad Aibling im vergangenen Jahr ganz „im Zeichen unserer Grundwerte Solidarität, Freiheit, Gleichheit und Gerechtigkeit“ gestanden habe. Der Ortsverein sei ein fester Bestandteil des sozialen Lebens in Stadt und Region.
Zu den regelmäßigen Angeboten in den rund 800 Terminen und Veranstaltungen gehörten insbesondere Begegnungsnachmittage, Informationsveranstaltungen, Ausflüge und Freizeitangebote, kulturelle Veranstaltungen und saisonale Aktionen und Feste.
Wichtiges Ziel sei gewesen, Menschen nicht allein zu lassen und Ansprechpartner für soziale Fragen und Herausforderungen zu sein. Seinen Bericht verband Otto mit einem Dank an Vorstand, Helfer und Unterstützer. Er schloss seine Ausführungen mit dem Appell: „Lassen Sie uns auch in Zukunft gemeinsam daran arbeiten, unsere Gesellschaft solidarischer, gerechter und menschlicher zu gestalten.“
In seinem Grußwort bedauerte Bürgermeister Stephan Schlier die zunehmende Polarisierung in der Gesellschaft. Umso erfreulicher sei das Engagement der Aiblinger Awo für Gemeinschaft und soziales Miteinander. Stellvertretende Kreisvorsitzende Karin Freiheit überbrachte die Grüße des Kreisvorstandes. Der Kreisverband Rosenheim-Miesbach sei mit über 50 Einrichtungen und rund 600 Mitarbeitern ein bedeutender Träger der Wohlfahrt in Stadt und Landkreis Rosenheim.
Eine zufriedenstellende Finanzlage beschied der Kassenbericht von Günter Sandtner. Stadtrat Thomas Höllmüller bescheinigte für die Revision eine einwandfreie Kassenführung. Es wurde einhellig Entlastung erteilt. Für langjährige Mitgliedschaft wurden geehrt Christian Otto (20 Jahre), Karl Kilger (25 Jahre), Richard Lechner (50 Jahre) und Dr. Werner Keitz (55 Jahre).