Apfelbaum „Berner Rosen“ vor dem Rathaus gepflanzt

von Redaktion

100 Bestellungen im Rahmen der Aktion – Bürgermeister Max Singer hilft tatkräftig mit

Bad Feilnbach – Ein Erkennungsmerkmal für die Gemeinde Bad Feilnbach, verbunden mit seiner historisch gewachsenen Streuobstkultur, ist weithin sichtbar der „Apfel“. Ein noch zierliches Hochstammbäumchen der Sorte „Berner Rosen“ ziert, vorbildlich gesichert, als krönender Höhepunkt der Pflanzaktion „Streuobst für alle – Bad Feilnbach pflanzt Zukunft“ ein kleines Fleckchen Erde zwischen Rathaus und Kurpark.

Am abschließenden Setzen des zarten und jungen Stammes beteiligten sich Bürgermeister Max Singer, der Vorsitzende vom Obst- und Gartenbauverein Feilnbach-Wiechs-Litzldorf Michael Litzlfelder junior und der Vorsitzende vom Obst- und Gartenbauverein Au-Dettendorf, Sepp Millauer.

Riesenfreude über die vom Amt für Ländliche Entwicklung geförderte Aktion in Höhe von 45 Euro pro Baum herrschte bei Anja Pust vom Fachbereich Bauen, Klima und Umwelt der Gemeinde Bad Feilnbach, die exakt 100 Bestellungen förderfähiger Apfel-, Birnen-, Zwetschgen- und Kirschbäume in den vergangenen Wochen entgegennahm. Hilfreich war eine überaus gut besuchte Veranstaltung zur Informationsreihe „Baukultur“, zu der vor einigen Wochen der Baukulturbeauftragte Thomas Zink eingeladen hatte und eine große Schar an Interessenten gewinnen konnte (wir berichteten). Gespannt und gleichermaßen erfreut warteten die neuen Besitzer auf ihre edlen und noch jungfräulichen Pflanzen, die generationsübergreifend Gärten und Streuobstwiesen bereichern und gesunde Produkte für ihre Familien garantieren.

Wertvolle Tipps und Ratschläge vermittelte der junge „Daveicht-Michi“ während einer Baum-Pflanz-Vorführung am westlichen Rathaus. Tatkräftige Unterstützung mit Spaten, Schaufel und Pickel ausgestattet, leistete Bürgermeister Max Singer, der nach eigenen Angaben schon mehreren Bäumen und Sträuchern im eigenen Garten zu einem neuen Standort verhalf und ohne Probleme im Umgang mit Spaten und Schaufel ein passendes Bett für das „Berner Rosen-Apfelbäumchen“ schuf. Weitere Vorgehensweisen wie Aus- und Zuschneiden der Wurzelspitzen, Wurzelschutz gegen „Wühlmausfraß“ mittels Drahtkorb, Verfüllen und sanftes Verdichten des Erdreichs, Stammschutz und Zuschnitt der Äste besorgte Michi Litzlfelder im Beisein interessierter Besitzer von neuen Obstbäumen. pes

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