Bad Feilnbach – Bereits zum 16. Mal veranstaltet der Kur- und Tourismusverein Bad Feilnbach seine beliebten Kulinarischen Filmtage bei und mit den „kreativ&köstlich“-Wirten. Was inzwischen zu einer festen Größe im kulturellen Kalender von Bad Feilnbach geworden ist, zeigt einmal mehr, wie gut die besondere Verbindung aus Film, Gastronomie und persönlicher Begegnung angenommen wird.
Eine Veranstaltungsreihe dieser Art zu organisieren, bedeutet jedoch auch einen erheblichen Aufwand – sowohl organisatorisch als auch finanziell. Umso wichtiger sind die vielen ehrenamtlichen Helfer sowie die zahlreichen Sponsoren, die dieses Format Jahr für Jahr möglich machen.
Geschichte soll
einige Zeit nachwirken
Großen Anteil am Erfolg der Filmtage in den vergangenen zwei Jahren hat auch der künstlerische Leiter, Pablo Bücheler. Er verantwortet die Auswahl der Filme und bringt dabei seine langjährige Erfahrung ein: Auch bei verschiedenen Filmfestivals gestaltet er Programme und moderiert Filmgespräche auf Bühnen und Kinotouren. Im Verein ist man daher sehr froh, ihn für diese Aufgabe gewonnen zu haben.
Am Filmabend des 2024 in Bayern und Tirol gedrehten Films, der seit Sommer 2025 auch in den Kinos läuft, begrüßte zunächst Vorsitzende Karin Freiheit die zahlreichen Gäste im besetzten Aumanwirt. Besonders willkommen hieß sie Christian Lerch, der an diesem Abend persönlich anwesend war. Nach einer kurzen Vorstellung seines Werdegangs kam man im Gespräch rasch auf den Film selbst zu sprechen.
Im Mittelpunkt der Geschichte stehen zwei außergewöhnliche Charaktere, die sich zufällig begegnen. Aus dieser unerwarteten Begegnung entwickelt sich eine besondere Reise, die beide aus ihrem gewohnten Umfeld herausführt und sie auf neue Wege bringt.
Im anschließenden Gespräch ging es unter anderem um die Zusammenarbeit im Team, die Besetzung der Rollen, die Wahl der Drehorte sowie um die besondere Atmosphäre während der Dreharbeiten.
Zum Abschluss wurde der Regisseur gefragt, wie er die Vorführung in einem Gasthaus – statt wie üblich in einem Kino – erlebe. Er zeigte sich begeistert von dieser besonderen Form der Filmpräsentation und lobte diese ausgewählten Standorte. Gerade in Zeiten, in denen viele Gasthäuser um Gäste kämpfen, sei es eine schöne Idee, Kultur und Gastronomie so miteinander zu verbinden. Besonders gefiel ihm auch, dass die Wirte ihre Menüs passend zum jeweiligen Film gestalten.
Dem Publikum wünschte er schließlich, beschwingt und mit Leichtigkeit nach Hause zu gehen – gleichzeitig aber auch, dass die Geschichte des Films noch eine Weile nachwirkt. Nach der Filmvorführung dankte man dem Wirtshaus-Team, das die Gäste kulinarisch verwöhnte. Wie bei allen Veranstaltungen der Reihe gehörten auch diesmal ein Aperitif sowie eine auf den Film abgestimmte Menüfolge aus Vorspeise, Hauptgang und Dessert zum Abend.
Im April enden
die Filmtage
Alle sechs Wirte der Wirtegemeinschaft „kreativ&köstlich“ sind feste Veranstaltungslokalitäten der Kulinarischen Filmtage. Jede Wirtschaft zeigt einen anderen Film und überrascht die Gäste mit einem eigens darauf abgestimmten Menü.
Nach diesem gelungenen Abend freuen sich Verein, Wirte und Publikum schon jetzt auf die nächste Auflage der Filmtage im kommenden Jahr, denn im April enden die Kulinarischen Filmtage 2026 schon wieder mit dem Film „Der Pinguin meines Lebens“ beim Kistlerwirt.