Tuntenhausen – Die Jahresrechnung 2024 wurde nach mittlerweile erfolgter örtlicher Rechnungsprüfung jüngst dem Gemeinderat vorgetragen. Die bereinigten Solleinnahmen beziehungsweise Sollausgaben lagen bei 36.776.543 Euro (Verwaltungs- und Vermögenshaushalt).
Gemeinderat Stefan Hofbauer gab als Vorsitzender des Rechnungsprüfungsausschusses seinen Bericht über die örtliche Rechnungsprüfung ab. Zusammen mit den Mitgliedern Johannes Lechner, Anton Messerer und Johannes Weigl prüfte man an zwei Tagen das Zahlenwerk.
Gegenstand waren im Wesentlichen die Einhaltung der Haushaltssatzung, die wirtschaftliche Verfahrensweise der Gemeindeverwaltung und der Vollzug der Beschlüsse des Gemeinderates. Sogar Erfreuliches wurde entdeckt: Im Bereich der Kindergärten wurden nicht alle Möglichkeiten der Bezuschussung ausgeschöpft. Durch die Aufmerksamkeit einer Sachbearbeiterin in der Verwaltung wurde ein zu gewährender Personalbonus „nachbeantragt“ und so stolze 53.000 Euro nachträglich eingeholt. Die Ressortsachbearbeiterin wurde explizit belobigt.
Ansonsten gab es kaum Anmerkungen, alle Unterlagen waren vollständig und die Bücher wurden sorgfältig geführt. „Hierfür ist allen Mitarbeitern der Verwaltung ein ausdrückliches Lob auszusprechen“, betonte Stefan Hofbauer. Auch Bürgermeister Georg Weigl bedankte sich bei den Mitarbeitern.
Einstimmig wurde dann die Jahresrechnung 2024 vom Gemeinderat festgestellt. Für die anschließende Entlastung übernahm die Zweite Bürgermeisterin Maria Breuer den Vorsitz, da der Bürgermeister wegen persönlicher Beteiligung von der Beratung und Beschlussfassung ausgeschlossen ist.
Der Gemeinderat beschloss einstimmig die Entlastung für das Haushaltsjahr 2024.