Feldkirchen-Westerham – Der neue Mannschaftstransportwagen ist da – und nun ist er auch geweiht. Über 100 geladene Gäste kamen ins Feuerwehrhaus Feldolling (Feuerwehrmitglieder sowie Spender und Feldollinger Bürger, um der Weihe des neuen „14ers“ beizuwohnen.
Nach Jahren voller Herzblut, intensiver Zeit und viel Arbeit konnte das Projekt des zweiten Fahrzeugs mit der Segnung des Mannschaftstransportwagens erfolgreich abgeschlossen werden. In ökumenischer Feier weihten Pfarrerin Johanna Rosin und Pastoralreferentin Monika Langer das neue Einsatzmittel.
„Es ist ein Fahrzeug, das nicht nur modern ausgestattet ist, sondern beweist: Gemeinschaft, Ausdauer und Zusammenhalt sind in Feldolling nicht nur Worte, sondern gelebte Tat“, hieß es vonseiten der Feuerwehr. Trotz einigen Rückschlägen, verzögerten Entscheidungen und langen Wegen habe sich gezeigt, was eine Feuerwehr ausmacht: „Wir geben nicht auf, wir stehen zusammen. Und wir ziehen durch, wenn wir davon überzeugt sind, dass es wichtig ist.“
Mit Rückhalt des Kreisbrandrats Richard Schrank, des Bürgermeisters Hans Zistl und des Feuerwehrreferenten Georg Meixner wäre der notwendige Schwung entstanden, um das Projekt mit Motivation und Durchsetzungskraft zu vollenden.
Der neue 14er ist mehr als nur ein Transportfahrzeug. Er ist ein Werkzeug, um Einsätze sicherer zu machen. Ein Raum, in dem sich die Floriansjünger im Einsatz organisieren, vorbereiten und auch nach schwierigen Lagen kurz durchatmen können. Und er ist ein Symbol dafür, was passiert, wenn Engagement und Willenskraft auf Unterstützung und Vertrauen treffen. Zur Ausstattung gehören sieben Sitzplätze, zusätzliche Funktechnik, ein Arbeitstisch, Wärmebildkamera, ein großer Erste-Hilfe-Rucksack mit Defibrillator, eine Schleifkorbtrage, Wasserrettungs- und Waldbrandkomponenten, Material zur Verkehrsabsicherung und verschiedene Wechselladesysteme.
Die Feuerwehr bedankte sich bei den zahlreichen Spendern. Ihre finanzielle Unterstützung wurde speziell für die Beladung und die Funktechnik eingesetzt und machten diese so erst möglich. Ein Dank ging auch an die Gemeinde Feldkirchen-Westerham. Die finanzielle Unterstützung und gute Zusammenarbeit mit Bürgermeister und Kämmerei sei nicht selbstverständlich, sondern hervorzuheben.