Tuntenhausen – Über die Besonderheiten des Ehrenamtes Gemeinderat sprach Bürgermeister Georg Weigl in der jüngsten Gemeinderatssitzung von Tuntenhausen und dankte dabei sieben ausgeschiedenen Gemeinderäten. „Wir sind alle von den Bürgern gewählt worden, um für die Gemeinschaft Entscheidungen zu treffen“, sagte der ebenfalls scheidende „Noch-Bürgermeister“ Georg Weigl. Auch wenn häufig über Bürgerbegehren oder Bürgerentscheide diskutiert werde, die Gemeinderäte seien die gewählten Vertreter. „Wir müssen die Entscheidungen treffen und wir müssen uns intensiv Gedanken machen. Und das haben wir auch in den letzten sechs Jahren gemacht“, sagte Weigl.
Er kündigte an, die ausgeschiedenen Gemeinderäte in einer gesonderten Veranstaltung zu verabschieden und dabei auch die neuen Räte mit einzuweisen. Dennoch wolle er sich heute schon bei den scheidenden Räten für ihr Engagement bedanken. Das waren im Einzelnen: Thomas Kranz (zwei Jahre), Margit Kraus (drei Jahre), Karin Buchner (vier Jahre), Markus Hauser, Bernhard Kleinmaier (je sechs Jahre), Josef Friesinger (zwölf Jahre) und Stefan Hofbauer (30 Jahre). Und Hofbauer hatte nicht nur das Gemeinderatsmandat inne, er war auch lange Jahre Rechnungs-Prüfungsausschuss-Mitglied beziehungsweise Rechnungs-Prüfungsausschuss-Vorsitzender. In den Augen des Bürgermeisters ein sehr wichtiges Amt.
Im Rückblick auf die vergangene Legislaturperiode kam Weigl auf den schwierigen Start 2020 zu sprechen, bei dem aufgrund von Corona die Sitzungen in der Mehrzweckhalle durchgeführt werden mussten. „Das war nicht so einfach, weil wir nicht so einen schönen runden Tisch hatten und wir ewig weit auseinandergesessen sind. Es waren zweifellos keine einfachen Zeiten, trotzdem wurden viele Entscheidungen getroffen. Dankeschön für euren Einsatz für unsere Gemeinde.“ws