„Die Gemeinde ist Dienstleister für Sorgen der Bürger“

von Redaktion

Bürgermeister Georg Weigl blickt während der Bürgerversammlung auf seine Amtszeit zurück

Tuntenhausen – In der jüngsten Bürgerversammlung der Gemeinde Tuntenhausen im Landgasthof Ostermünchen reflektierte Bürgermeister Georg Weigl seine zwölfjährige Amtszeit mit zahlreichen positiven Erfahrungen und Herausforderungen. Er bedankte sich bei den Bürgern sowie den Mitarbeitern für die Zusammenarbeit und das ehrenamtliche Engagement unzähliger Menschen. Investitionen von über 75 Millionen Euro in den vergangenen zwölf Jahren in die Gemeinde ließ er Revue passieren, darunter viele Baumaßnahmen und die Verbesserung der Nahversorgung.

Auch den Kauf der Wirtschaft in Ostermünchen, den Landgasthof, hob er als „absolut richtige Entscheidung“ hervor, auch wenn der Immobilienkauf nicht die primäre Aufgabe einer Gemeinde sei. Auch strategische Entscheidungen wurden getroffen – wie zuletzt der neue Flächennutzungsplan.

Er ging aber auch auf schwierige Ereignisse ein, wie die Corona-Zeit und die kurzzeitige Präsenz der Hells Angels in Schönau. „Da bin ich schon froh, dass wir es geschafft haben, dass die wieder weg sind“, sagte er und erhielt dafür viel Applaus.

Höhepunkte seiner Amtszeit waren auch der Empfang der Doppelolympiasiegerin Jessica von Bredow-Werndl, Adels-Hochzeiten und das 40-jährige Bestehen der Gemeinde, das man 2018 beim großen Burschenfest in Tuntenhausen gefeiert hat. Auch das kürzliche Bezirksmusikfest 2024 in Schönau war ein absolutes Highlight in seinen Augen. „Mein Anspruch war immer, Ansprechpartner zu sein, denn die Gemeinde ist Dienstleister für Sorgen und Probleme der Bürger“, sagte Weigl. Lang anhaltender Beifall war dem „alten“ Gemeinderat dann sicher. ws

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