Bad Feilnbach/Au – Die Gruppen in der Freiwilligen Feuerwehr Au beherrschen bei ihren Einsätzen zur „Technischen Hilfeleistung“ alle wichtigen Handgriffe und sind damit bestens für ihre Einsätze. Den Beweis lieferten heuer 14 aktive Männer sowie mit Anja Koziol und Lara-Marie Hubel zwei Frauen, im Rahmen der diesjährigen Leistungsprüfung in den Stufen Eins bis Sechs für „Gruppen im Hilfeleistungseinsatz“, so die aktuelle Bezeichnung laut Kommandant Josef Antretter.
Als Schiedsrichter fungierten die Kreisbrandmeister Josef Kirner und Werner Meier-Matheke sowie dem künftigen Kreisbrandmeister Marinus Astner als Zeitnehmer. Mit dem Prädikat „Alle haben bestanden!“ wertete das Trio die hohe Ausbildungsqualität der Prüfungsteilnehmer in allen Stufen. Nahezu fehlerfrei beherrschten die Teams, bestehend aus zwei Gruppen, Aufgaben wie Gerätekunde von Fahrzeug und Ausrüstung sowie Maßnahmen zur Bergung und Rettung einer eingeklemmten Person aus einem Pkw in Folge eines Verkehrsunfalls.
In sehr kurzer Zeit meisterten die Trupps wichtige Handgriffe wie Verkehrssicherung, Brandschutz, Unterbau des Fahrzeugs und anderen Schritten zum Erhalt menschlichen Lebens am Einsatzort. Kreisbrandmeister Kirner würdigte in der abschließenden Verteilung von Zertifikaten und Leistungsabzeichen, verbunden mit Tipps und Ratschlägen, die gute Zusammenarbeit, die in den vorangegangenen Übungen abgestimmt wurden, und in den Prüfungen vorbildlich umgesetzt wurden. Hinzukomme das „Einander Vertrauen“, das bei Einsätzen in der Realität unverzichtbar wichtig sei.
In der Leistungsstufe sechs (Gold-Rot) haben Konrad Uffertinger, Bernd Hubel und Martin Riedl das Ende ihrer Karriereleiter in Sachen Prüfungen „THL“ erreicht. Von ihrem Wissen und ihrer Erfahrung können und sollen junge Kameraden in den unteren Stufen profitieren, so Kirner abschließend. pes