Burschenverein Schönau feiert sein 130-jähriges Bestehen

von Redaktion

Letzte Vorbereitungen für großes Jubiläum – Rückblick auf viel Arbeit in den vergangenen Monaten

Tuntenhausen – An einem schwülen Montagabend Anfang Mai herrscht geschäftiges Treiben auf dem Festgelände in Schönau. Während anderswo der Feierabend eingeläutet wird, kann man auf dem Festgelände in Schönau Hochbetrieb wahrnehmen. Mittendrin: Drei Männer, die seit zweieinhalb Jahren auf diesen einen Moment hingearbeitet haben. Ab Donnerstag feiert der Burschenverein Schönau sein 130-jähriges Bestehen. Fünf Tage Ausnahmezustand.

Vorsitzender Andreas Neuner blickt auf eine intensive Vorbereitungszeit zurück. „Da gab es Momente, in denen ich dachte: Boah, es freut mich gerade gar nicht mehr.“ Doch der Durchhänger war kurz. „Wir sind einfach eine brutale Truppe. Deshalb waren die letzten Wochen für mich eigentlich tiefenentspannt.“

Dass diese Leistung keine Selbstverständlichkeit ist, betont auch Tuntenhausens Bürgermeister Christian
Mayer. Er zollt den Burschen für ihre Beständigkeit höchsten Respekt: „Es ist natürlich sehr brutal, dass man so eine lange Tradition über 130 Jahre aufrechterhalten kann. Es braucht ja immer die Freiwilligen und die Ehrenamtlichen.“ Dabei vergisst Mayer eine wichtige Stütze nicht: „Man redet immer von den Burschen, aber ohne die Dirndl geht es auch nicht. Das eine kann nicht ohne das andere.“

Das Programm hat es in sich: Bieranstich, Kabarett, der große Festsonntag und zum Abschluss ein Kesselfleischessen. Besonders gespannt ist man auf den Freitagabend. Mit dem „Ally-Pally-Dart-Turnier“ wagen die Schönauer etwas völlig Neues. Über 800 Reservierungen liegen allein von den teilnehmenden Vereinen vor, Platz wäre für über 2.000 Besucher. Felix Graf

Fünf Tage „Ausnahmezustand“

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