Tuntenhausen – Über die Bedarfsplanung für den Ganztagesausbau an den Grundschulen unterhielt sich der Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung. Bereits in der Februarsitzung lag dieses Thema auf dem Tisch der Räte. Damals einigte man sich darauf, dass die Verwaltung zur Bedarfsplanung eine Elternbefragung über die Ganztages- und Ferienbetreuung für 2026/2027 durchführen soll. Des Weiteren einigte man sich, den erkennbaren Platz- beziehungsweise Raumbedarf zunächst mit einer Container-Lösung abzudecken.
Bürgermeister Georg Weigl informierte anschließend über das Ergebnis der Elternbefragung. Für die erste Jahrgangsstufe meldeten rund 59 Prozent einen Betreuungsbedarf über die tägliche Unterrichtszeit hinaus an. Zum Vergleich: Im laufenden Schuljahr 2025/2026 hat die Grundschule in Schönau einen Betreuungsbedarf von 46,5 Prozent und die Grundschule Ostermünchen von nur 43 Prozent.
Das mit der „Erweiterung OGTS Grundschule Schönau“ betreute Planungsbüro legte ein erstes Planungskonzept vor. Die Frage war: Macht man die Erweiterung im Bestandsbau oder erstellt man einen Neubau? Anschließend lässt sich auch der Standort der Container festlegen. „Ein Neubau hat den Vorteil, keine Baustelle im laufenden Schulbetrieb zu haben“, erklärte Bürgermeister Weigl. Das sahen auch die meisten Gemeinderäte so. Deshalb traf man folgenden einstimmigen Beschluss: „Um das staatlich geforderte Ganztags- und Ferienbetreuungsangebot an der Grundschule Schönau zu ermöglichen, soll der notwendige Platz- und Raumbedarf mittels eines Neubaus realisiert werden. Bis zu dessen Fertigstellung wird übergangsweise eine Containerlösung im Pausenhof geschaffen.“ werner stache