Feldkirchen-Westerham – Zehn Jahre sind eigentlich kein Alter für eine große Geburtstagsfeier. Es sei denn, es geht um eine Einrichtung, die von vielen Menschen jedes Alters besucht wird – wie das Kinder- und Bürgerhaus in Westerham. Kein Wunder also, dass so viele Kinder, Jugendliche und Erwachsene gekommen waren, um das kleine Jubiläum zu feiern und zu sehen, was sich im Ki-West alles zuträgt.
Und das ist allerhand, wie sich die Besucher beim geführten Rundgang durch das Haus überzeugen konnten. Christine Baumgartner, Vorsitzende des Ortvereins Westerham, begrüßte die vielen Besucher und zeigte ihnen das mit viel Ideen und überwiegend aus Holz gebaute Haus. Das Soziale Netzwerk, Arbeiterwohlfahrt, Nachbarschaftshilfe, das Familienforum und noch mehrere Organisationen sind dort untergebracht. Und können, wie Pastoralreferentin Monika Langer und ihre evangelische Amtskollegin Johanna Rosin es sehen, Feiern, Spielen, Essen, Singen, Lernen und beten für den Frieden. „Durch Weisheit wird ein Haus gebaut, durch Umsicht gewinnt es an Bestand.“ Dass dieses Kinder- und Bürgerhaus vor zehn Jahren von der Gemeinde Feldkirchen-Westerham gebaut werden konnte, hängt auch mit der Dorfentwicklung Westerham zusammen. Wie Holger Baumgartner in einem kurzen Rückblick erinnerte, war Peter Oster vom „Amt für Ländliche Entwicklung“ (ALE) maßgeblich mit eingebunden.
Bahnhofvorplatz einschließlich der Straße zum Übergang, die Schwimmbadstraße wurde saniert, das Freizeitgelände am alten Schwimmbad neu angelegt. Auch der gesamte Bereich südlich des Ki-West wurde verkehrsmäßig verbessert. Dieser Tag hat gezeigt, dass die Gemeinde alles Mögliche unternimmt um die Kinder in eine gute Zukunft zu begleiten. Auch für die Erwachsenen und die ältere Generation sind Einrichtungen geschaffen worden, die mithelfen können, das Leben zu erleichtern. Das Ki-West ist ein Beispiel dafür und hat schon allein deshalb diese Jubiläums-Feier verdient. me