„Haus, in dem für die Zukunft gelebt wird“

von Redaktion

Haus für Kinder mit Maifest eingeweiht – Einrichtung ist bereits seit 2025 in Betrieb

Bruckmühl – Das „Haus für Kinder Bruckmühl“ hat bereits 2025 seinen Betrieb aufgenommen. Jetzt erfolgte im Rahmen eines heiteren Maifestes die offizielle Einweihung der neuen Kindertagesstätte an der Rösnerwiese. Zu den Gästen zählten Vertreter des Awo-Kreisverbands Rosenheim-Miesbach, der Planer, der BayernGrund, des gemeindlichen Bauamtes, der beteiligten Firmen, mehrere Mitglieder des Marktgemeinderates, der ehemalige Bürgermeister von Großkarolinenfeld Bernd Fessler, der langjährige Zweite Bruckmühler Bürgermeister Klaus Christoph und natürlich die Kiga-Kinder mit Angehörigen.

Prägender Bau
für das Stadtbild

Die Einrichtung bietet Platz für vier Krippengruppen mit je zwölf Plätzen und vier Kindergartengruppen mit je 25 Plätzen für insgesamt 148 Kinder und steht unter der Trägerschaft der Awo (wir berichteten). Eingeleitet wurde der lockere Festakt von der „Bruckmühler Blumenbande“, dem Gemeinschaftschor der Gruppen. Die Kinder sangen nach der „Pumuckl“-Melodie das vom Kiga-Team selbst gedichtete Lied „Hurra, hurra, das Haus Bruckmühl ist endlich wahr. Hurra, hurra, wir sind so glücklich da.“

Bürgermeister Richard Richter blickte auf die Entstehung des Kindergartens zurück. Sie begann 2008 mit dem Erwerb der Rösnerwiese, der vom damaligen Bürgermeister Franz Heinritzi mit Unterstützung durch den gemeindlichen Liegenschafts-Leiter Markus Zehtmaier vollzogen wurde. „Nach langen Jahren steht dieser Kindergarten“, erklärte der Rathaus-Chef und dankte dem Team der WSB-Architekten, insbesondere Simone Renardy: „Sie haben ein interessantes Gebäude entwickelt, das das Ortsbild prägt, aber nicht verschandelt.“ Er würdigte außerdem den „sehr guten Partner Bayern-Grund“, insbesondere Hubovina Aranoudova, und das Team des gemeindlichen Bauamtes um Vinzenz Schaberl: „Mit viel Herzblut ist dir etwas Herausragendes gelungen.“ Des Weiteren hob er die gute Zusammenarbeit mit dem Träger Awo hervor und fand lobende Worte für das Kiga-Personal: „Es braucht Menschen mit Herz, Verstand und unglaublicher Energie – Doris Treml und ihr Team sind der Maßstab aller Dinge.“ Ein weiterer Dank galt dem Marktgemeinderat für seine Bereitschaft, „etwas Schönes und Tolles zu entwickeln“ und den Kindern, „die dieses Haus mit Leben füllen“.

Kindergarten-Referent und Dritter Bürgermeister Robert Plank erinnerte an „die vielen Stunden Planung, die nötig waren, um dieses prachtvolle Haus erstellen zu können“. Den Kindern wünschte er „tägliche unfallfreie Freude“.

Anschließend erfolgte die offizielle Schlüsselübergabe durch den Bürgermeister an die Kiga-Leiterin – in zweifacher Weise: Zunächst mit einem Chip „in konkreter Form“ und dann symbolisch mit einem Schlüssel aus Schokolade („Noch gekauft vor Einführung der Zuckersteuer“).

Im Namen des Awo-Kreisverbands bedankte sich Präsident Peter Kloo für das Vertrauen, „das die Marktgemeinde der Awo als Träger gegeben hat“. Er bezeichnete die Zusammenarbeit als „erfolgreiche und zielführende Partnerschaft“ und wünschte der Marktgemeinde, „dass das Haus immer voller Leben ist“.

BayernGrund-Geschäftsführer Franz Schonlau sprach der Marktgemeinde seinen Dank aus, „dass wir das Projekt als Bauherr auf Zeit gemeinsam umsetzen durften“. Abschließend dankte er allen Beteiligten für die tolle Teamleistung und wünschte den Kindern „viele tolle Erlebnisse und Freundschaften“.

Josef Schweinsteiger (WSB Architekten) betonte: „Uns war wichtig, ein Haus zu schaffen, das nicht nur funktioniert, sondern sich gut anfühlt – für die Kinder genauso wie für das Personal.“ Er erwähnte unter anderem das Baumhaus und die hellen und klar strukturierten Gruppenräume.

Kinder haben Spaß
an den Spielstationen

Bei der ökumenischen kirchlichen Einweihung stellte Pater Terrence Kodyan fest: „Das ist ein Haus, in dem für die Zukunft gelebt wird.“ Der evangelische Pfarrer Andreas Strauß zitierte aus Psalm 139: „Herr, du hast mich erforscht und du kennst mich“ und fügte hinzu: „Jeder Mensch ist ein Geschöpf Gottes.“ Zusammen erbaten sie „Gottes Segen für alle, die hier ein- und ausgehen“ und segneten danach die einzelnen Räume. Der Rest des „Einweihungstages“ gehörte dann den Kindern, die an den einzelnen „Maifest“-Spielstationen viel Spaß hatten. Sie bestanden unter anderem aus Eierlaufen, Froschsackhüpfen und einem bunten Farbenspiel.

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