Konstituierter Gemeinderat für kommende Entscheidungen gewappnet

von Redaktion

Neue Amtsperiode in Bad Feilnbach beginnt mit der Vereidigung der neuen Mitglieder

Bad Feilnbach – Mit der konstituierenden Sitzung begannen Bad Feilnbachs neu- und wiedergewählte Gemeinderäte die neue Amtsperiode. Dazu gehören jene neun Mitglieder, die nach ihrer Berufung als Gemeinderat in der ersten öffentlichen Sitzung von Bürgermeister Max Singer vereidigt wurden – im Beisein von Ehepartnern, Angehörigen und Freunden, ehemaligen Gemeinderäten, Mitgliedern der gemeindlichen Verwaltung, der Kur- und Gästeinformation sowie Bürgern.

Mit dem Nachsprechen der Eidesformel schworen die Neulinge Martina Weingast, Markus Maximilian Huber, Johannes Maier, Samuel Nagl und Martin Riedl, (jeweils ÜW), Balthasar Höfer junior, Christine Hauke und Johannes Roth, (jeweils CSU) sowie Julia Hager (Grüne), den Gesetzen gehorsam zu leisten und ihre Amtspflicht gewissenhaft zu erfüllen.

Wie Rathauschef Max Singer, verbunden mit Gratulationswünschen auch im Namen aller Bürger betonte, können und sollen die neuen Hasen von den alten Hasen bezüglich verantwortungsvoller Gemeindepolitik für Bürger, Gemeinde, Orte und Landschaften vieles Lernen und gleichzeitig Erfahrungen sammeln.

Für sachliches Miteinander und gute Zusammenarbeit als gemeinsames Team leisten wiedergewählte Gemeinderäte ihren Beitrag aus der Fraktion ÜW Katharina Angermaier, Christine Bergener und Thomas Zink, von der CSU, Josef Rauscher, Martin Kolb junior, Martin Huber und Josef Riedl, von den Grünen Sieglinde Angermaier und Stephan Oberprieler sowie von der SPD Inge Gasteiger und Konrad Schwaiger.

Ein Mandat als Gemeinderat zu übernehmen und mit Leben auszufüllen, mache Freude, koste allerdings auch Zeit, Energie und Nerven, wenn verschiedene Interessen aufeinandertreffen. Bedeutsam sei ebenso der Umgang und das Einstecken von Kritik. Singer wünsche sich niveauvolle Diskussionen, bei denen sich am Ende jedes Gremiumsmitglied seinem Gegenüber in die Augen schauen kann.

Gute und klare Köpfe bei den bevorstehenden Entscheidungen und Beschlüssen erhofft sich Geschäftsleiter Helge Dethof. Ferner solle das Gremium keine Angst vor unbequemen und unvollkommenen Entscheidungen haben. Letztendlich stehen das Wohl der Bürger und öffentliche Belange im Vordergrund. Die Gemeinde habe Pflichtaufgaben zu erfüllen. Bei „Freiwilligen Leistungen“ gelte bei Betrachtungen und Entscheidungen der Grundsatz der Leistbarkeit. Die Gemeinde sei ein personalintensiver Dienstleister und die Bewältigung der vielen Aufgaben gründet auf den Erfahrungsschatz der Angestellten. Verwaltung und Gemeinderat sollen sich in den kommenden Jahren weiterhin als Team bewegen, so Dethof. pes

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