Reise in die Vergangenheit im Kindergarten

von Redaktion

Werner Weiderer erzählt staunenden Vorschulkindern von früher

Tuntenhausen – Wie war das Leben und die Schulzeit in früheren Zeiten im Dorf Ostermünchen und Umgebung? Werner Weiderer erzählte kürzlich den über 20 Vorschulkindern des Ostermünchner Kindergartens, wie es früher war. Dabei gab es viele staunende Augen. Der Schulweg war oft lang und mühsam, besonders im Winter mit viel Schnee. Die Schulräume waren kalt und wurden erst nach Ankunft der Schüler warm geheizt, meist mit Holz oder Torf. Torf? Den kannten die meisten nicht.

Schiefer und Griffel
statt Arbeit an Computern

Der Erzähler hatte sogar ein paar Anschauungsstücke dabei und zeigte diese den Kindern. Die Kleidung bestand meist aus Lederhosen bei den Buben und einem Kleidchen bei den Mädels. „Wir liefen im Sommer oft barfuß – auch zur Schule“, verriet Weiderer. Schulranzen waren klein, da nur wenige Hefte und Bücher verwendet wurden, ganz im Gegensatz zu heute mit vielen Materialien und elektronischen Geräten. Das Schreiben erfolgte auf kleinen Schiefertafeln und mit einem sogenannten Griffel. Später gab es dann schon Federn und Tintenfässer.

Auch das Dorf hat sich stark verändert, alte Schulbänke und Fotos zeigten die Entwicklung. Den Kindern wurden auch alte Alltagsgegenstände wie Taschenlampen, Bügeleisen und Limonadenflaschen gezeigt. Die Erzählungen von Weiderer vermittelten jedenfalls ein Bild von einer einfacheren, aber auch härteren Zeit, in der Gemeinschaft und Traditionen eine wichtige Rolle spielten. Am Ende wurden die Kinder ermutigt, ihre Großeltern nach weiteren Geschichten zu fragen. Noch zwei Wochen sind Weiderers Alltagsgegenstände im Kindergarten für die Kinder zum Greifen nah. Seine Worte aber erhielten viel Beifall von den Kindern. Dann aber ging es wieder zurück in die „echte“, die aktuelle Welt. ws

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