Bad Feilnbach/Au – Bereits vor der Fußballweltmeisterschaft in Kanada, Mexiko und USA ist an der Grundschule Au das Fußballfieber ausgebrochen. Diesen Eindruck hatten Schulleiterin Margit Batt und Sportlehrerin Tanja Rappl zumindest nach den beherzten und überaus fairen Begegnungen auf dem Kleinfeldrasen am Sportplatz des ASV Au.
Den Turniersieg mit dem begehrten Wanderpokal in der Hand feierte heuer die Klasse 4a von Klassenleiterin Sonja Hilsch. Zweiter wurde die Klasse 3a von Tanja Rappl, gefolgt von der 4b von Margit Batt und der 3b von Claudia Mitterhuber.
Überreichen durfte die begehrte Trophäe Bürgermeister Max Singer, der seine Freude mit der Siegermannschaft und gleichermaßen mit der Kooperationsgemeinschaft Schule Au und ASV Au zum Ausdruck brachte.
Unterstützung gemäß einer offiziellen Vereinbarung aus dem Jahr 2022/23 leistete als Dritter im Bunde der DFB unter dem Motto „Gemeinsam am Ball“ zur Förderung von Kooperationen zwischen Schulen und Sportvereinen. Dies erklärten die Trainer vom ASV Au für Fußball, Peter Menhofer jun. (Jugend) und Ralf Ludwig (Die Augirls und Mädchenfußball-AG).
Letzterer ist mächtig stolz auf die 40 bis 50 Mädchen der zweiten bis vierten Schuljahrgangsstufe. Hochmotiviert stellten seine „Mädels“ der dritten und vierten Klasse beim Eröffnungsturnier Können und Leistung unter Beweis. Im reinen Mädels-Derby sicherte sich die Spielgemeinschaft 3a/4a gegen 3b/4b souverän mit 2:0 den Sieg.
Ralf Ludwigs Wunsch und Anliegen ist es, Mädchen ab der fünften Klasse ein Sprungbrett in Sachen Fußball über die Mädels-AG zu Spielgemeinschaften zu ebnen, etwa vom ASV Au mit dem SV Bad Feilnbach.
Als Gemeinschaft von Mädchen und Buben lieferten sich die Auer Dritt- und Viertklässler faszinierenden und bewegungsreichen Fußball. Viele von ihnen sind in den jeweiligen Spielerklassen beim ASV Au etabliert und werden von Jugendtrainern und Betreuern auf eine verheißungsvolle Karriere als Kicker vorbereitet.
Vor allem bereiteten herrliche Flanken, Paraden und erfolgreiche Abschlüsse Spaß und Freude beim Zuschauen. Flügel verliehen motivierende Anfeuerungsrufe von Lehrern und Schulkameraden.
Einziger Störenfried der Begegnungen war ein Eurofighter, der mit Überschall über Au ein militärisches Flugmanöver vollzog und für Unruhe und – angesichts weltweiter kriegerischer Auseinandersetzungen – Unverständnis bei Sportlern und einigen Zuschauern sorgte.