Altmaterialsammlung: Tiefpunkt ist überwunden

von Redaktion

Kolpingsfamilie zieht positives Fazit der Frühjahrsaktion – 1.321 Euro Reinerlös erzielt

Bad Aibling – Ein positives Fazit ihrer Altpapier- und Altkleidersammlung im Frühjahr hat die Kolpingsfamilie Bad Aibling gezogen. Standen die Vorzeichen für den Erfolg der Aktion wegen des Preisverfalls für das Sammelgut und der damit verbundenen schwierigen Marktsituation zuletzt eher schlecht, kann Michael Liegl, der Organisator der Frühjahrssammlung, jetzt mit erfreulichen Zahlen aufwarten.

Im Vergleich zur Frühjahrssammlung des Vorjahres steigerte sich die Abgabemenge bei Altpapier von 13,88 auf 15,59 Tonnen. Ähnlich erfreulich ist die Entwicklung bei der Abgabe von Altkleidern. Hier verzeichnete die Kolpingsfamilie im Vergleich zu 2025 einen Anstieg der Sammelmenge von 6,68 auf 7,76 Tonnen.

„Wir haben den Tiefpunkt überwunden“, zeigt sich Liegl überzeugt und freut sich vor allem auch über die deutliche Preissteigerung für Altkleider im Vergleich zum Vorjahr. Wurde die Tonne im vergangenen Jahr 2025 noch mit 70 Euro vergütet, waren es diesmal 110 Euro. Der Papierpreis blieb bei 30 Euro pro Tonne in etwa stabil. Nach Abzug aller Unkosten und des Anteils, den die Caritas alljährlich erhält, blieb für die Kolpingsfamilie Bad Aibling ein Erlös von 1.321,30 Euro übrig. Zum Vergleich: Der niedrigste Betrag, der jemals mit der Sammlung erzielt wurde, lag bei 1.087 Euro.

Kolpingvorsitzender Franz Besel ist angesichts des Aufwärtstrends froh, dass der Verein trotz der zuletzt eher widrigen Rahmenbedingungen an der Sammlung festgehalten hat.

„Auf jeden Fall sammeln wir wie bisher üblich auch heuer im Herbst. Ich hoffe, die Bevölkerung unterstützt unsere Aktion dann wieder so zahlreich wie bisher“, sagt Besel. tt

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