Attacke im Kurpark: Polizei ermittelt weiter

von Redaktion

Mehr Streifen in diesem Bereich – Pressesprecher: „Bürger müssen keine Angst haben“

Bad Aibling – Ist es in der Nähe des Bad Aiblinger Kurparks am Donnerstag, 28. Mai, zu einem Raubüberfall auf einen 34-Jährigen gekommen? Die Kriminalpolizei Rosenheim ermittelt jedenfalls wegen des Verdachts auf einen „tätlichen Übergriff“ auf den Bad Aiblinger, wie die Polizei am vergangenen Freitag in einer Pressemeldung mitteilte. Dabei soll dem Mann auch seine Geldbörse entwendet worden sein.

Nach Angaben der Polizei war der 34-Jährige am Donnerstagabend, 28. Mai, zu Fuß auf dem Nachhauseweg. Als er gegen 22.55 Uhr den Kurpark in Bad Aibling passiert hatte, soll er von „drei südländisch aussehenden jungen Männern angesprochen worden“ sein. An der Ecke Professor-Urban-Straße/Rübezahlweg hätten ihn die drei Männer dann zu Boden geschubst, wie er später gegenüber der Polizei schilderte. Anschließend hätten ihm die Männer laut seiner Schilderung den Geldbeutel aus der Hosentasche gezogen und daraus Bargeld entwendet. Er selbst habe durch den Sturz Schmerzen in der Hüfte verspürt, wie der 34-Jährige gegenüber der Polizei zu Protokoll gegeben hatte.

Die drei unbekannten Männer, die ihn attackiert hätten, beschrieb der Bad Aiblinger gegenüber den Ermittlern als rund 1,70 Meter groß, ungefähr 25 Jahre alt und mit einem „südländisch wirkenden Erscheinungsbild“. Um den Vorfall aufklären zu können, hatte das Polizeipräsidium Oberbayern Süd den Pressebericht mit einem Zeugenaufruf verbunden.

So sollen sich mögliche Zeugen, die im Bereich des Kurparks beziehungsweise der Professor-Urban-Straße und des Rübezahlwegs verdächtige Personen beobachtet hatten oder andere Angaben zum Vorfall machen können, bei der Kriminalpolizei Rosenheim unter 08031/200-0 oder bei jeder anderen Polizeidienststelle melden. „Bislang war bei den Rückmeldungen aber noch keine heiße Spur dabei“, teilte Michael Spessa, Sprecher des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd, am Montagvormittag auf OVB-Anfrage mit. Was beim Pressebericht der Polizei auffällt: Jede Schilderung, die mit der möglichen Tat im Kurpark in Verbindung steht, ist seitens der Ordnungshüter im Konjunktiv verfasst worden. Heißt das also, dass es durchaus auch denkbar ist, dass die Tat so gar nicht stattgefunden hat? „Für uns gilt das Prinzip, dass alles möglich ist“, sagte Spessa, der darauf verwies, „dass die Polizei derartigen Schilderungen immer nachgeht“. Bürger, die durch den möglichen Vorfall in Bad Aibling jetzt mit einem mulmigen Gefühl unterwegs sind, kann Spessa aber beruhigen: „Die Bürger müssen jetzt keine Angst davor haben, nachts durch den Kurpark zu gehen“, stellte der Polizeisprecher klar. Zumal bei Vorfällen, „die mit Gewalt in Zusammenhang stehen“, die Polizei ihre „Streifentätigkeit anpasst“. Spessa: „Das Ziel ist, mögliche Taten zu verhindern, bevor sie überhaupt passieren.“

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