Nachgefragt zum Tag des Hundes

von Redaktion

Ihre Vierbeiner sind für viele Hundebesitzer aus Bad Aibling und den Nachbarorten treue Begleiter und gute Familienmitglieder. Zum „Tag des Hundes“ am 4. Juni hat das OVB Frauchen und Herrchen beim Gassigehen nach ihren Vierbeinern befragt.

Kathi E. und ihr Golden Retriever Nacho.

Bad Aibling – Das am meisten verbreitete Haustier in Deutschland ist und bleibt des Menschen bester Freund: der Hund! Doch wie sind Herrchen und Frauchen eigentlich im wahrsten Sinne des Wortes auf den Hund gekommen? Und was bedeutet ihnen eigentlich ihr treuer, vierbeiniger Begleiter? Das OVB hat Hundebesitzer bei ihrer Gassirunde im Kurpark Bad Aibling dazu befragt.

Zum Großteil ein
Familienmitglied

Die Freundinnen Elisabeth St. und Veronika M. zum Beispiel sind sich bezüglich ihrer Mischlinge einig. Sie seien Familienmitglieder, denen „es immer gut gehen soll“.

Während die beiden Aiblingerinnen erzählen, warten der neunjährige Benji und der zwölfjährige Billy ganz geduldig auf ihre Frauchen. Die meisten sprechen bei ihren Hunden von einem Bestandteil der Familie. Da stellt sich die Frage, ob diese Beziehung sogar über die mit einem besten Freund hinausgeht. Für Thomas K. ist seine Mischlingsdame Lilli aber eher wie ein Kind. Da er die Hündin nun schon seit fast zwölf Jahren hat, ist das – vor allem für andere Hundebesitzer – vermutlich durchaus nachvollziehbar. Obwohl Lilli bereits erblindet ist, sind sie und der 52-Jährige immer noch ein Herz und eine Seele beim gemeinsamen Ballspiel.

Ähnlich geht es Kathi E. und Alexandra O., die sich ihre Hunde jedoch als „großen, haarigen Bruder“ beziehungsweise als „Spielkamerad“ für ihre Kinder zugelegt haben. Bei Nacho und Lucky handelt es sich mit einem Golden Retriever und einem Havaneser daher auch um nach Angaben der Besitzerinnen „sehr familiengeeignete Hunde“. Das Brandenburger Paar Werner und Elisabeth S. räumt ein: Sie würden sogar noch mehr auf ihre Hündin Lena schauen, als auf ein Kind. Seine Begründung: „Sie kann ja nicht sprechen.“

Doch für viele erfüllt ihr Vierbeiner nicht nur die Rolle eines Familienmitglieds. Der Pudel bringe ihm und seiner Frau den Spaß nach Kolbermoor, sagt beispielsweise Hundebesitzer Walter W. Außerdem gebe es, seit sie das Tier vor einem Jahr von einer türkischen Familie bekommen haben, immer einen Grund, rauszugehen. Den Namen haben sie ebenfalls von der türkischen Familie übernommen: Tarcin heißt der Pudel, was auf Deutsch „Zimt“ bedeutet.

Tierliebhaber
mit Homeoffice

Auch für Gabriele G. ist ihr Mischling Socke ein treuer Gefährte im Alltag – das Homeoffice macht’s möglich, dass sie überhaupt auf den Hund gekommen ist. Doch eines wünscht sich die Alleinstehende für ihren Schützling aus dem Tierheim: „Eine Freilaufwiese in Aibling, das wäre schön.“

Manchmal fällt Hundehaltern aber auch erst auf, wie wichtig der Vierbeiner für ihr Leben ist, wenn er mal nicht da ist. So wie bei Beate E., die aufgrund einer Bein-Operation eine schwere Zeit durchmachen musste und sich in dieser Zeit nicht um ihren Hund Findus kümmern konnte. Als sie ihn ihrer Tochter zur Pflege überlassen habe, sei sie sehr traurig gewesen, erinnert sich Beate E. an die hundelose Zeit zurück. Gut also, dass Frauchen und ihr Mischling mittlerweile wieder vereint sind. Beate E: „Er ist mir schon ein sehr guter Freund und Begleiter!“

Hinweis auf die Bedeutung

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