Olympisches Judoflair in Bad Aibling

von Redaktion

DJB-Nationaltrainer Udo Quellmalz zu Gast im Dojo – Gelungene Vorbereitung für European Cup

Bad Aibling – Udo Quellmalz, Nationaltrainer des Deutschen Judobundes (DJB) und dort verantwortlich für die U21, reiste kürzlich mit drei deutschen Nachwuchsathleten vom Bundesstützpunkt Hannover zum European Cup der Junioren ins österreichische Graz, nämlich mit Finn Ahlemeyer (Gewichtsklasse bis 66 kg), Julia Schwarzenberg (Gewichtsklasse bis 63 kg) und Zyna Schreiber (Gewichtsklasse bis 78 kg).

Dabei legte der Olympiasieger von 1996 von Atlanta und zweifache Weltmeister, der nun den deutschen Nachwuchs trainiert, einen Zwischenstopp in Bad Aibling ein. Dies ist kein Zufall, sondern beruht auf den langjährigen freundschaftlichen Verbindungen zwischen der Judolegende aus Leipzig und den Judoka vom Kampfsportverein Bad Aibling. So kämpfte Udo Quellmalz, der erfolgreichste deutsche Judoka aller Zeiten, neben seinen vielen internationalen Jahren mit herausragenden Platzierungen und Medaillen auch eine Saison für das Judoteam Bad Aibling – und verhalf der Mannschaft von 2005 damals zum Aufstieg von der Bayernliga in die Regionalliga.

Der Aiblinger Judovorsitzende Denis Weisser erinnert sich: „Dass Udo damals für uns gekämpft hat, erscheint heute noch wie ein Märchen. Ein Olympiasieger und Weltmeister – es war unglaublich.“

Im Dojo der Sporthalle im Sportpark Bad Aibling wurde im Vorfeld des Grazer Turniers aktuell am Feinschliff der U21-Nachwuchsjudoka gearbeitet – und das nicht ohne Erfolg.

Beim anschließenden European Cup der U23 in Graz erreichte Zyna Schreiber (bis 78 kg) das Finale und holte sich am Ende die Silbermedaille.

KSV-Vorsitzender Denis Weisser freute sich über den großen Erfolg: „Gratulation an Zyna und Udo und auch den zwei anderen alles Gute auf ihrem weiteren Judoweg. Ich habe mich sehr gefreut, Udo und seine Schützlinge in Bad Aibling begrüßen zu dürfen und wir sind für Weiteres sehr gerne zu haben.“

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