Die große Klangvielfalt der Zither

von Redaktion

Konzert des Maxlrainer Kultursommers mit Franziska Kirmaier und Sophia Schmid

Tuntenhausen – Mit einer eindrucksvollen Zitherpartie setzte der Maxlrainer Kultursommer nach dem Mariensingen in Tuntenhausen kürzlich seine Veranstaltungsreihe fort. Im kleinen Festsaal von Schloss Maxhofen erlebten die zahlreichen Besucher einen abwechslungsreichen Konzertabend mit Franziska Kirmaier und Sophia Schmid.

Der Vorsitzende des Kulturfördervereins Mangfalltal in Maxlrain, Georg Weigl, freute sich über den überwältigenden Besuch im kleinen Festsaal im Schloss Maxhofen. Besonders freute er sich aber auf die sympathischen Musikantinnen Franziska Kirmaier und Sophia Schmid.

Begeistertes Publikum spendet langen Applaus

Das Zitherduo überzeugte mit einem vielseitigen Programm, das Volksmusik mit transkribierter Lautenmusik sowie Elementen aus Klassik, Jazz und zeitgenössischer Musik verband. Sie starteten flott mit der Polka „Wia a guads Glaserl“ von Anton Mooslechner junior. Mit der „Grande Sonata in A-Major, Op. 39“ von Niccolò Paganini stellten die Musikerinnen anschließend ihr hohes künstlerisches Können unter Beweis. Durch informative und kurzweilige Moderationen führten sie das Publikum zudem durch die unterschiedlichen Epochen und Hintergründe der aufgeführten Werke.

Vor der Pause erklangen noch Kompositionen von Manfred Wörnle sowie Stücke der Schönauer Musikanten. Nach der Unterbrechung ging es mit „In der Jagastub’n“ von Manfred Wörnle zünftig weiter. Es folgte ein anspruchsvolles Zitherduett aus dem Sonatenschaffen Richard Grünwalds. Werke von Thomas Wallschläger-Schauer und Jakob Lakner rundeten das Programm ab, bevor Fernando Sors „Divertissement op. 38“ den offiziellen Schlusspunkt setzte.

Das begeisterte Publikum belohnte die Darbietungen mit lang anhaltendem Applaus und durfte sich auch noch über eine Zugabe freuen. Georg Weigl dankte den beiden Musikerinnen für einen Konzertabend, der die Vielseitigkeit und Ausdruckskraft der Zither eindrucksvoll zur Geltung brachte.

Franziska Kirmaier entdeckte ihre Leidenschaft für die Zither bereits im Alter von zwölf Jahren. Ab dem 15. Lebensjahr studierte die gebürtige Bad Aiblingerin an der Hochschule für Musik und Theater München. Franziska arbeitet als Instrumentallehrerin für Zither und Gitarre. Sie ist Preisträgerin des Internationalen Zitherwettbewerbs 2023 in München.

Sophia Schmid ist eine professionelle Musikerin aus dem Raum Murnau. Als Solistin nutzt sie die klanglichen Gestaltungsmöglichkeiten der Zither. Schmid studierte Volksmusik an der Hochschule für Musik und Theater in München mit Hauptfach Zither. Sie wurde mit dem Ernst-Volkmann-Preis des 9. Internationalen Wettbewerbs für Zither Solo ausgezeichnet. Neben ihrer künstlerischen Arbeit ist sie musikalische Leiterin des Landesverbandes „Zither in Bayern“ und unterrichtet an der Musikhochschule Penzberg.

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