Lampferding/Schlafthal – Immer am ersten August-Wochenende feiert die Freiwillige Feuerwehr Lampferding ihr Stadlfest. Heuer war es das 41. ihrer Art und es zog wie gewöhnlich viele Besucher zum „Michen“ in den Weiler Schlafthal.
Am Beginn stand wie immer ein Feldgottesdienst, den Pfarrer Richard Basta vor dem Wegkreuz an der großen Linde zelebrierte. Der Geistliche ging in seiner Predigt auf das Sonntagsevangelium von der Brotvermehrung ein: „Im Evangelium ist die Wirkung sehr gewaltig. Ja, Wunder sind möglich, hier und heute.“
Der Kirchenchor der Kuratie Lampferding, unter der Leitung von Johanna Huber, gestaltete mit bayerischen Liedern und mit Zither- und Gitarrenbegleitung die Messe. Zum Abschluss gab es den Wettersegen von Pfarrer Basta.
Zum Mittagstisch boten die Feuerwehrler allerlei Köstlichkeiten an. Für die Hintergrundmusik sorgte Sepp Krichbaumer mit seinem „Lampferdinger Trio“. Die vielen gespendeten Kuchen, Torten und Schmalznudeln der Frauen fanden am Nachmittag an der neu gestalteten Kaffee- und Kuchenbar wieder sehr viele Abnehmer.
Bei der Fleisch-Preisverlosung am Abend konnten Vorstand Michael Spiegel und Kommandant Christoph Huber drei Gewinner aus Lorenzenberg (1. Preis), aus Brettschleipfen (2.) und aus Ostermünchen (3.) bekanntgeben. Zum Ende des 41. Stadlfestes stand am Montag das traditionelle Kesselfleischessen mit der Band „die Hirschn“ auf dem Programm. Eine durchwegs positive Bilanz der beiden Lampferdinger Festtage zog Schriftführer Thomas Rasinger: „Wir sind froh, dass trotz des hochsommerlichen Wetters, wir einen so guten Besuch hatten.“ tst