von Redaktion

Den Spätsommer nutzen viele Zweibeiner zum Wandern. Aber auch unter uns Tieren gibt es viele, die sich gern auf Flügel oder Hufe machen. Selbst auf dem Meeresboden leben Tiere, die weite Wanderungen unternehmen – Langusten zum Beispiel. Das sind Krebstiere, die lange Strecken sozuquaken im Gänsemarsch zurücklegen. Also: eine Languste hinter der anderen. Mit diesem Trick trotzen sie der Strömung des Wassers. Es kostet Kraft, dagegen anzukommen. Das ist so ähnlich wie beim Radfahren mit Gegenwind: Der Fahrer ganz vorne muss sich am meisten abstrampeln. Wer direkt dahinter fährt, braucht weniger Kraft. Da ist es nur fair, wenn man sich abwechselt. Die Langusten machen das auch so. Ich finde ja, dass sie ein wenig furchterregend aussehen: Sie haben einen rötlichbraunen Panzer und können ziemlich groß werden. Sie haben zwar keine kräftigen Scheren, wie man das von anderen Krebsen kennt, etwa dem Hummer, dafür aber sehr lange Antennen. Diese ähneln den Fühlern der Insekten und sie helfen ihnen, die Welt um sie herum wahrzunehmen. Der Panzer der Langusten besteht aus einzelnen Platten. Darauf sitzen kräftige Dornen. Das ist ein Schutz: Die Dornen sollen verhindern, dass die Languste gefressen wird. Sie kann zudem nur geradeaus krabbeln. Flusskrebse und Krabben bewegen sich dagegen zur Seite, was Zweibeiner oft komisch finden. Eure Paula

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