Für viele ist sie heute ein Freizeitspaß und eine feuchtfröhliche Mordsgaudi – eine Floßfahrt auf der Isar. Vom 13. bis zum 19. Jahrhundert diente die Flösserei auf der Isar und ihrem Nebenfluss Loisach, ebenso aber auch dem Main, der Personen- und Transportbeförderung, vor allem aber der Holztrift. Ausgangspunkte an der Isar waren Mittenwald, Krün, Wallgau, Lenggries und Tölz, an der Loisach Eschenlohe, Kochel und Wolfratshausen, Zielorte waren die Residenzstädte München und Landshut und die Bischofsstadt Freising und weiter bis zur Donaumündung bei Deggendorf. Die Flößerei war eine der schwersten und gefährlichsten Arbeiten. Die Flößer waren besonders harte Burschen, sie waren wochenlang von zu Hause fort und nicht gut bezahlt. Flößerfamilien mit vielen Kindern litten oft große Not, vor allem dann, wenn die Flößerei ruhte.
Augustdonner hat die Kraft, dass er viel Getreide schafft.
Wie Ägidius verhält, ist der ganze Herbst bestellt.