von Redaktion

Neulich hat meine Freundin Agnes ein spannendes Buch über Haie entdeckt. „Hättet ihr gedacht, dass es mehr als 500 Haiarten gibt?“, schnatterte sie mir und Ente Klara später. „Insgesamt sollen etwa 150 Millionen Haie in den Meeren herumschwimmen.“ Klara zitterte. „Die Haie schwimmen nicht alle nahe am Strand herum“, quakte ich ihr. Falls es euch Zweibeinern jetzt geht wie ihr – da kann ich euch beruhigen: Nur sieben Haiarten können Zweibeinern gefährlich werden. Umgekehrt müssen sich Haie vor Menschen in Acht nehmen: Sie werden oft gejagt. „Ich weiß, Haie sind keine Teufel“, quakte Klara. „Aber Engel sind sie auch nicht.“ Da fiel mir etwas ein: „Kommt auf den Hai an“, quakte ich. „Es gibt Haie, die sind Engel: Meerengel.“ Diese Haie, die auch vor der deutschen Küste vorkommen, werden tatsächlich so genannt – weil sie wie Unterwasserengel aussehen. Oder: wie eine Mischung zwischen Rochen und Hai. Meerengel haben seitlich und am Bauch flügelförmige, breite Flossen, die an Engelsflügel erinnern. Meerengel, die bis zu 1,80 Meter groß werden können, fressen übrigens gerne Krebse und Fische wie Schollen und Seezungen. Eure Paula

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