von Redaktion

15 000 Euro Belohnung

Schneizlreuth – Nach dem Fund eines toten Luchses im Berchtesgadener Land haben Umweltschutzorganisationen eine hohe Belohnung für Hinweise zu dem Fall ausgelobt. 15 000 Euro bieten der Umweltschutzverband WWF und die Gregor Louisoder Umweltstiftung für Tipps, die zur Verurteilung eines möglichen Täters führen. Das teilte die Stiftung am Freitag mit.

Die genaue Todesursache steht laut Polizei noch nicht fest. Der Kadaver von Luchsmännchen „Alus“ war am Dienstag bei Baggerarbeiten in einem Stausee bei Schneizlreuth entdeckt worden. „Es ist möglich, dass die Baggerschaufel Kopf und Vorderpfoten abgetrennt hat“, sagte ein Polizeisprecher. Auch eine Straftat sei nicht auszuschließen, weshalb die Polizei weitere Ermittlungen aufgenommen hat (wir berichteten).

„Alus“ stammte aus einem Artenschutzprojekt in Österreich – der Luchs war 2014 ausgewildert worden. Angesichts des Vorfalles fordern die Landtags-Grünen erneut eine Ermittlungseinheit, die sich schwerpunktmäßig mit den illegalen Tötungen geschützter Wildtiere befasst. lby

Artikel 5 von 11