Höfe statt Fabriken

von Redaktion

Bauern demonstrieren für Erhalt kleiner Strukturen

München – Noch sitzen sie auf Tretbulldogs, irgendwann sollen sie aber die Höfe ihrer Eltern und Großeltern übernehmen. Damit es deren kleinbäuerliche Betriebe in Zukunft überhaupt noch gibt, veranstalteten die Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) eine Kundgebung gegenüber der Staatskanzlei in München: Dort überreichten sie ihre Forderungen an Staatsminister Marcel Huber.

„Bei vielen Punkten sind wir einer Meinung“, konstatierte Huber. Beispielsweise beim gentechnikfreien Anbau, dem Trinkwasserschutz oder einer Zuschussobergrenze, damit große Betriebe nicht noch größer werden und die kleinen verdrängen. Da die Marke Bayern weltweit einen Vertrauensvorschuss besitzt, müssten die bayerischen Landwirte laut Huber die Qualitätsschiene im Exportgeschäft bedienen, „denn am internationalen Milchmarkt mit seinen Dumpingpreisen können sie nicht konkurrieren“. Diese Strategie soll ihnen eine sichere Einnahmequelle garantieren.  fr

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