Jetzt im Herbst ist es nachts oft frisch – vor allem in klaren Nächten. Dafür funkeln die Sterne dann besonders schön. „Ich könnte stundenlang da hinauf schauen“, quakte ich meinen Entenfreundinnen Klara und Agnes. Klara wiederum findet es „nett von den Sternen, dass sie die Nacht heller machen.“ Sie fürchtet sich nämlich in der Dunkelheit. Agnes lachte. „Aber Klara, die Sterne leuchten doch nicht, damit du es nachts heller hast“, quakte sie. „In den Sternen werden einfach riesige Energiemengen freigesetzt – und das kann man dann als Licht sehen.“ In den Sternen verschmelzen ständig winzige Wasserstoffteilchen miteinander. Dabei entsteht sehr viel Energie. Klara und ich genießen lieber den Blick in den Himmel, statt so viel darüber nachzudenken. Dabei war uns aber aufgefallen, dass manche Sterne weiß oder bläulich leuchten, andere eher rötlich. Wir fanden beide schön. „Die rötlichen sind ältere Sterne“, quakte Agnes. „Sie leuchten oft schwächer, weil sie kühler sind als die jungen Sterne mit ihrem hellen Licht.“ Und weil diese Sterne dann eher rötlich aussehen, nennen die Zweibeiner sie auch „Rote Zwerge“. Diese Sterne sind nämlich auch viel kleiner als unsere Sonne. „Die ist übrigens auch ein Stern“, quakte Agnes. „Die Roten Zwerge sind aber nicht einmal halb so groß wie sie.“ Das mit den Zwergen fand sogar Klara spannend. Eure Paula